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Post geht mit Fabasoft in die Cloud

Den wachsenden Erfolg der eigenen Cloud-Angebote führt Fabasoft auf deren Flexibilität zurück.
© Philipp Greindl

Das Linzer Softwareunternehmen Fabasoft kann mit der Post einen Renommier-Case für seine Cloud-Lösungen vorweisen. Fabasoft selbst sieht das als Beleg des Erfolgs seiner Produktphilosophie schlanker und leicht adaptierbarer Cloud-Strukturen.

Mit der Österreichischen Post hat Fabasoft das Dokumentenmanagement und das Portfolio des "digitalen Posteingangs" in die Cloud verlagert und kann damit einen prestigeträchtigen Case vorlegen. Das Linzer Softwarehaus selbst führt das in einer Aussendung auf die "effiziente Entwicklungsumgebung für das schnelle Aufsetzen digitaler Geschäftsprozesse" zurück und konkret die firmeneigene Philosophie von „Low Code-Cloud-Plattformen“. Vereinfacht gesagt geht es dabei um ein möglichst schlankes Gerüst an unterschiedlichen Cloud-Komponenten, die relativ einfach an die Bedürfnisse von Kunden angepasst werden können - auch von den Kunden selbst, da statt Programmiersprachen Modellierungswerkzeuge oder Applikationsdesigner die Adaption der Cloud-Services ermöglichen.

 

„Durch unser Angebot an Low Code-Lösungen lassen sich Basisfunktionalitäten mit wenig Aufwand rasch an betriebliche Erfordernisse anpassen und optimieren“, wird Fabasoft-Geschäftsführer Andreas Dangl zitiert. Die sich daraus ergebenden Möglichkeiten seien aus der Sicht von Fabasoft "einer der zentralen Werttreiber des Cloud-Geschäfts“. Konkret konnte die Post durch die Low-Code-Cloud-Lösung innerhalb weniger Wochen Lösungen und Apps zur digitalen Dokumentenverwaltung umsetzen. Innerhalb von nur zwei Monaten habe man das In- und Output-Management in der Dokumentenlogistik - von Posteingang über Rechnungsbearbeitung bis zur Sendungsverfolgung - digitalisieren können, so Helmut Dobrovits, Key Account Manager Dokumentenlogistik der Österreichischen Post AG.

In der Anwendung „digitaler Posteingang“ etwa werden sämtliche eingehende Sendungen digitalisiert, digital verwaltet und auf persönliche oder Team-Postfächer zur weiteren Bearbeitung verteilt. Die Archivierung erfolgt nach Dokumentenklassen mit hinterlegten Aufbewahrungsfristen. Im Falle der digitalen Sendungsverfolgung werden einlangende Einschreibungsendungen, Pakete oder andere Sendungsstücke mittels Scanner und Handy-App erfasst beziehungsweise zugestellt. Laut Dobrovits spielte bei der Entscheidung für Fabasoft nicht nur die Möglichkeit von "kosteneffizienter Entwicklung von Anwendungen für unsere Kunden zur Erweiterung des digitalen Dienstleistungsangebotes" eine Rolle, sondern auch, dass durch den österreichischen Standort - auch im Hinblick auf die gespeicherten Daten - alle Sicherheitsanforderungen, Stichwort DSGVO, optimal erfüllt werden könnten.

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