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P7S1P4 setzt mit Rewe Addressable-TV-Cross-Device-Kampagne um

Vielfältige Kombinationen in der Ausspielung von Botschaften bei Cross-Device-Kampagnen sind denkbar.
© ProSiebenSat1Puls4

Für die Rewe-Marke Billa setzt ProSiebenSat1Puls4 erstmals eine Addressable-TV-Kampagne um, bei der Inhalte geräteübergreifend auf mehrere Devices desselben Haushalts ausgesteuert werden und so erstmals TV mit digitalen Umfeldern verbunden wird.

P7S1P4 nimmt mit dem im März gestarteten Format für sich in Anspruch, als "First Mover" die erste österreichweite Cross-Device-Kampagne im Bereich Addressable TV gestartet zu haben. Über die Cross Device Bridge werden dabei mehrere Geräte – von TV über Tablet bis zu Smartphones - im Haushalt ermittelt und anonymisiert angesprochen. Als Anker dient dabei ein SwitchIn XXL bei Connected TVs. Die Auslösung des Formats beim beim Senderwechsel verspricht erhöhte Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit beim Zuseher. Mit dem SwitchIn XXL wurden als "Repetitive Push" auf Haushaltsebene auch Desktop- und Mobile Devices im Multiscreen-Netzwerk des Senders mit Preroll-Ads bespielt.

Wie die Sendergruppe betont, seien jedoch vielfältige Ausgestaltungsmöglichkeiten gegeben, etwa die gezielte Ansteuerung umgekehrt jener Geräte, die mit dem Werbemittel am Lead Device noch keinen Kontakt hatten. Umgesetzt wurde die Kampagne mit virtual minds: Laut einer Aussendung wird die konzertierte Ausspielung des SwitchIn XXL auf dem Connected TV und der Preroll-Ads auf den Second Devices vom Adition-Adserver gesteuert, während die Adex-Data-Management-Plattform "an allen relevanten Schnittstellen die für die haushaltsbasierte Zielgruppenbildung und Aussteuerung relevanten Daten in Echtzeit zur Verfügung stellt".

P7S1P4-CCO Michael Stix verweist auf neu entstandene Möglichkeiten für Werbekunden: Einerseits könne "nun mit dem Repetitive Push geräteübergreifend eine gezielte Wiederansprache erfolgen, andererseits kann die inkrementelle Reichweite gesteigert werden". Markus Bacher von der Geschäftsleitung der Sendergruppe betont, die Cross-Device-Kompetenz sei Folge enormer Investitionen in die Addressable-TV-Infrastruktur über Jahre hinweg, weshalb man nun auch "komplexe Cross Device Kampagnen kombiniert im TV und auf unseren digitalen Kanälen ausspielen" könne.

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