Horizont Newsletter

Own-Austria-Chef Fallenböck: „Ziel bis 2020 sind 30.000 User“

Own-Austria-Geschäftsführer Markus Fallenböck.
© Own Austria

Im Gespräch mit dem HORIZONT erzählt Own-Austria-Geschäftsführer Markus Fallenböck über die Kooperation mit Puls4, die Marketing-Strategie und mittelfristige Ziele.

Zwei Jahre nach dem Start kann sich Own Austria über einen neuen Höchststand an Usern und Miteigentümern freuen. Mittlerweile zählt die Investment-App rund 18.000 User, davon über 5.200 Miteigentümer, die monatlich in den Fonds investieren. Ein Grund für diese Erfolgszahlen ist eine Kooperation mit Puls4, denn ein zentrales Element von Own Austria ist das Own Austria BizQuiz, ein Live-Quiz das die Auseinandersetzung mit den Inhalten auf der App und den Social Media Kanälen von Own Austria unmittelbar – mit Fondsanteilen – belohnt. Im Juli kam es zu dieser Kooperation mit Quipp (ProSiebenSat.1 PULS 4 GmbH). Die Mechanik beider Quizze ist denkbar einfach: Wer zu einer vorgegebenen Zeit in der App zehn Fragen richtig beantwortet, gewinnt. Der Pott von meist 500 Euro wird durch alle Gewinner geteilt. Bei der Kooperation wurden die beiden Quizze zeitlich und inhaltlich aufeinander abgestimmt. Dabei wurden ausgesuchte Finanzfragen von Own Austria erst in der Quipp-App gestellt und fanden sich wenig später im Own Austria BizQuiz wieder.

HORIZONT hat mit Markus Fallenböck, Geschäftsführender Gesellschafter, von OWN Austria über die Kooperation, Marketing-Strategie und weiteren Ziele gesprochen. 

Hinweis: Die komplette Geschichte ist im aktuellen HORIZONT 33-35 zu lesen. Noch kein Abo? 

 

HORIZONT: Abgesehen von der Koop mit der Quipp: Wie sieht der Marketing-Mix von Own Austria derzeit aus? Welche Kanäle werden mit welchen Methoden bespielt?
Markus Fallenböck: Wesentlicher Eckpfeiler ist Performance-Marketing (Facebook bzw. Google Ads), das gezielt an die optimierte Zielgruppe ausgespielt wird. Ein Mal jährlich gibt es eine offline Flyer-Kampagne in allen Postfilialen über mehrere Wochen. Der Mix wird ergänzt durch redaktionelle Berichte in relevanten Print-Medien wie Presse, Kleine Zeitung, Trend oder auch Horizont. Daneben werden die eigenen Kanäle auf Facebook, Instagram, Linked-In und Twitter intensiv genutzt.

HORIZONT: Welche Zielgruppen werden dabei konkret angesprochen?
Markus Fallenböck: Kern-Zielgruppe sind digitale Early Adopter, männlich, zwischen 18 und 45 Jahre alt, die eine Alternative zu bestehenden Anlageprodukten suchen. Der Own Austria User ist aktuell im Schnitt 34 Jahre alt, AB Schicht, digital-affin und beruflich in einer ersten Führungsposition bzw. am Weg dorthin. Weil Vertrauen wichtig ist, verzichtet Own Austria auf den Fachjargon der Finanzwelt. Jeder soll verstehen können, wie man an der Wirtschaft mitverdienen kann: Also an jenen 250 Unternehmen, bei denen tausende arbeiten und deren Produkte praktisch alle täglich kaufen bzw. nutzen. Auch diese regionale Nähe soll Vertrauen schaffen und den Österreichern dabei helfen, mehr aus ihrem Geld zu machen, oder wie es bei Own Austria heißt: "Verdien‘ an Deinem Alltag!"

HORIZONT: Derzeit zählt Own Austria 18.000 User, davon knapp über 5.000 mit Investitionen in den Fonds. Wo liegen die mittelfristigen Ziele bei diesen beiden Kategorien?
Markus Fallenböck: Wir stehen mittlerweile bei über 5.500 aktiven Fonds-Kunden. Wir wachsen - trotz des Sommerlochs - sehr stark und werden im Q4 nochmals mit gezielten Initiativen ein überproportionales Wachstum verspüren. Wichtig ist auch, dass das Engagement auf der Own Austria App kontinuierlich zunimmt. Die Inhalte, die wir bringen und die Incentives, die wir anbieten (Quiz-Gewinne, Goodies etc) werden das Engagement (active users, Impressions, Visits etc) weiter stark nach oben treiben. Ziel bis Q1 2020 sind 30.000 User.

Das könnte Sie auch interessieren