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ORF & Musikindustrie einigen sich auf Quote für heimische Musik

Bundesminister Gernot Blümel (m.) nahm am Treffen von Vertretern der österreichischen Musik- und Radio-Wirtschaft im Rahmen der Erhöhung der Quote österreichischer Musik im ORF teil. Im Bild mit dem ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz (l.) und dem stellvertretenden Obmann des Fachverbands der Film- und Musik-Wirtschaft Georg Tomandl (r.).
© BKA / Andy Wenzel

Zur Stärkung der heimischen Identität muss der Gesamtanteil österreichischer Musik auf Ö3 in den kommenden drei Jahren auf 18 Prozent gesteigert werden. Darauf einigten sich der ORF und die Musikwirtschaft nach der Medienenquete.

Die Vereinbarung stellt erstmals eine spezifische Quote für wirtschaftsstarke Kernzeiten dar. Zwischen 5 Uhr und 22 Uhr wird der Anteil österreichischer Musik bis 2021 auf mindestens 15 Prozent gesteigert. Zudem muss der Gesamtanteil österreichischer Musik auf Ö3 im selben Zeitraum auf 18 Prozent gesteigert werden. Medienminister Gernot Blümel bezeichnet die Einigung zwischen ORF und Musikwirtschaft als „ersten Schritt für die Stärkung österreichischer Identität“ und ihre Sicherung für die Zukunft. „Was einmal verloren ist, ist nicht so einfach wieder zu beleben“, so Blümel weiter.

Zudem wird eine Sendeleiste auf ORF III angestrebt, die sich der Sendung von zeitgenössischer Musik in allen Spielarten, insbesondere aber unter Einbeziehung zeitgenössischer österreichischer Musik widmet. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz begrüßt die Vereinbarung ebenfalls und unterstreicht, „wie wichtig die Musikallianz zwischen ORF und den Vertretern der österreichischen Musikwirtschaft als essenzieller und fixer Bestandteil unserer nationalen und regionalen Radio- und Fernsehprogramme ist und bleibt."

[Peter Saxer]

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