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ORF-Channelmanager und Chefredakteure bestellt

Innerhalb von zwei Wochen sollen die Nachrichtenredaktionen bereits strukturell getrennt sein.
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Die lange erwartete Bestellung der neuen ORF-Channelmanager (Lisa Totzauer und Alexander Hofer) und Chefredakteure (Wolfgang Geier und Matthias Schrom-Kux) ist vollzogen. Generaldirektor Alexander Wrabetz machte die Personalien am Freitag offiziell. Die nun nötigen Strukturänderungen sollen rasch umgesetzt werden.

Totzauer (nun für ORF1 zuständig) und Hofer (ORF2) treten ihre Funktionen schon per Wochenbeginn an. Geier und Schrom-Kux haben noch zwei Wochen Zeit: Innerhalb dieser Zeit sollen die Nachrichtenredaktionen der beiden Kanäle strukturell komplett getrennt werden. In einem Statement stellte Wrabetz die Änderungen in den Zusammenhang etwa des Radios und der Spartensender ORF III und ORF Sport +, wo das Channelmanagement "seit Jahren erfolgreich praktiziert" werde.

Mit der neuen Struktur schaffe man "die Voraussetzungen, unserem Publikum das vielfältige öffentlich-rechtliche Angebot aus Information, Kultur, Sport und österreichischer Unterhaltung noch zielorientierter und umfassender präsentieren zu können", so Wrabetz. Die "vier langjährigen und bewährten ORF-Profis" seien "hervorragend qualifiziert, die programmlichen Herausforderungen der kommenden Jahre selbstbewusst anzunehmen und die Relevanz österreichischer Inhalte nachhaltig sicherzustellen.“

"Spannende Wochen"

Totzauer sieht sich in der "Verantwortung für eine Neudefinition des ersten ORF-Programms", wie sie in einer Aussendung zitiert wurde. Das sei "nichts, auf das man sich einfach so dahergesagt freuen kann", sondern vielmehr "großen Respekt vor dieser Aufgabe. Und die Zuversicht, dass dies gelingen wird, weil es gelingen muss." Hofer erklärte, er freue sich und gehe mit Respekt und Engagement an die Aufgabe heran. Als Ziel formulierte er, "ORF 2 als Lieblingssender des österreichischen Publikums weiterzuentwickeln und erfolgreich zu halten". Dabei wolle er das "treue Stammpublikum auch mit neuen Ideen zu überraschen".

Geier sprach von einem Privileg, im "jungen, innovativen und unglaublich engagierten Team von ORF eins Chefredakteur sein zu können". Die kommenden Wochen würden "spannend – für mich, für uns und für unser Publikum". Schrom-Kux verlieh seiner Freude über die Chance auf einen Beitrag zum weiteren Erfolg des ORF Ausdruck und will "weiterhin eine unabhängige, ausgewogene und objektive Berichterstattung sicherstellen". Als eine Hauptaufgabe sieht er zudem die Weiterentwicklung von ORF2 im Angesicht des digitalen Wandels.

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