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ÖWA-Monatszahlen: krone.at holt auf

Fast alle heimischen Webangebote mussten traditionell feiertagsbedingte Dezember-Einbrüche bei den Zugriffszahlen hinnehmen.
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Keine Veränderungen im Ranking der heimischen Webangebote haben die am Donnerstag veröffentlichten Zahlen der ÖWA zum Dezember gebracht. Bemerkenswert sind allerdings Zuwächse für krone.at, die für das Medium teils neue Rekorde bedeuten.

Die Reihung der Beliebtheit der heimischen Internetangebote im Dezember bleibt gegenüber den Vormonaten unverändert: Unter den Einzelangeboten bei Medien führt unverändert orf.at mit rund 64 Millionen Visits, gefolgt von krone.at mit über 36 Millionen Visits und derstandard.at mit über 24 Millionen Visits. Ebenso unverändert ist die Position der beiden größten heimischen Angebote mit Service-Charakter: willhaben.at liegt weiterhin knapp vor gmx.at, beide kratzen dabei in Sachen Visits an der 50-Millionen-Marke, die im Oktober und November noch übersprungen worden war. Diesen saisonalen Knick im Dezember - mit feiertagsbedingt offenbar geringerer Internetnutzunng - vollziehen indes auch andere Medien, und das jedes Jahr.

Bemerkenswert gerade in diesem Zusammenhang ist die Entwicklung von krone.at, das im Monatsabstand um rund 5.000 Visits zulegen konnte, noch deutlicher aber bei den Unique Clients: Lagen die Webpräsenzen von Kronen Zeitung und Standard bisher in dieser Kategorie immer knapp beieinander, konnte sich krone.at im Dezember mit einem markanten Zuwachs auf fast 5,9 Millionen nunmehr deutlich von derstandard.at mit rund 4,7 Millionen absetzen, und befindet sich damit quasi auf halbem Weg zur Unique-Clients-Benchmark von orf.at mit 8,9 Millionen. Zudem stellt die aktuelle Unique-Clients-Zahl ein Alltime-High für die Webpräsenz der Kronen Zeitung dar. Unverändert Spitzenreiter ist derstandard.at allerdings bei der Usetime: Über acht Minuten verbringen User im Schnitt auf der Site und damit deutlich mehr als bei orf.at (über sieben Minuten) und krone.at (über fünf Minuten). Das bedeutet etwa bei den Page Impressions im Endeffekt sogar einen leichten Vorteil für derstandard.at (über 120 Millionen gegenüber rund 111 Millionen).

kurier.at überholt kleinezeitung.at wieder

Abseits der "Stockerlplätze" steigern konnte sich kurier.at, der mit 12,6 Millionen Visits kleinezeitung.at ((12,4 Millionen) wieder überholen konnte und ein wenig zum Viertplatzierten unter den Nachrichtenangeboten, oe24.at, mit 13,4 Mio. Visits aufschließen konnte.Diese drei Webangebote eint zudem, dass sie im Dezember Zuwächse bei den Unique Clients verbuchen konnten. kurier.at (4,6 Mio.) und oe24.at (4,4 Mio.) führten damit eine schon längere Tendenz fort, kleinezeitung.at (3,1 Mio.) schaffte damit eine Umkehr von zuletzt wieder sinkenden Werten. Für die Webpräsenz des Kurier bedeutet der aktuelle Wert bei den Unique Clients zudem ebenfalls eine neue absolute Rekordzahl.

Analog zu den Einzelangeboten entwickelten sich auch die Online-Gesamt-Angebote, mit dem ebenfalls üblichen Unterschied, dass in dieser Kategorie die Styria mit ihrem digital-one-Dachangebot, das die Webmedien des Medienhauses vereint, auf den insgesamt fünften Platz bei Visits (nach den ORF-Angeboten, den GMX-Angeboten, dem willhaben-Angebot und krone.at) kommt. Auch dank der breiten Streuung der Angebote im digitalen Styria-Dachangebot kommt das Medienhaus in Sachen Unique Clients sogar auf Platz zwei nach den ORF-Angeboten. Sieger ist styria digital one auch als Vermarktungsgemeinschaft im Hinblick auf die Visits, bei der Usetime hat allerdings Konkurrent Goldbach die Nase vorne. Mit einigem Respektabstand in beiden Kategorien folgt austria.com auf dem dritten Platz.

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