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Österreichische Post setzt auf Nachhaltigkeit

Bis Jahresende soll die Post-Flotte auf rund 1.900 E-Fahrzeuge ausgebaut werden.
© Österreichische Post AG

Mit 1.600 Fahrzeugen verfügt die Post laut Eigen-Angaben über den größten E-Fuhrpark des Landes, mit eigenen Photovoltaikanlagen erzeugt das Unternehmen grünen Strom für seine Flotte selbst.

Seit 2011 setzt die Post zudem auf eine CO2-neutrale Zustellung von Briefen, Paketen, Werbesendungen und Zeitschriften für Kunden in ganz Österreich. Das selbsterklärte Ziel, den CO2-Fußabdruck des Unternehmens schrittweise zu verringern, sieht man gelungen: So wurden die CO2-Emissionen von 100.000 im Jahr 2009 auf rund 71.500 Tonnen CO2 im Jahr 2018 gesenkt.

Neue elektrobetriebene Fahrzeuge sollen konventionelle weiterhin „sukzessive“ ersetzen und bis 2030 im Zuge der Initiative „Electric Vehicle 100“ die Zustellung auf der letzten Meile zu 100 Prozent „grün“ erfolgen. Dazu testet die Post neue Wege in der Zustellung, wie mit dem aktuell laufenden Pilotprojekt im dritten Wiener Gemeindebezirk: Die Zustellung erfolgt dort im Zeitraum von drei Monaten mittels E-Lastenräder über ein zentral gelegenes City Hub.

Grüner Ausbau

Haupteinsatzgebiet für E-Fahrzeuge sind derzeit noch Ballungsräume und insbesondere Wien. In der Bundeshauptstadt erfolgt die Zustellung von Brief- und Werbesendungen an Privatkunden zu 99 Prozent bereits auf diesem Weg. Nun soll der Einsatz von E-Fahrzeuge auch im ländlichen Raum forciert werden. "Da die Reichweiten der Fahrzeuge immer besser werden, ergeben sich breitere Einsatzmöglichkeiten", heißt es in einer Aussendung dazu.

Der Strom für den E-Fuhrpark kommt aus eigener grüner Hand: Drei Photovoltaikanlagen auf den Logistikzentren Allhaming und Inzersdorf sowie eine in 1220 Wien erzeugen jährlich rund 1,4 Millionen kWh saubere Energie. Zwei Anlagen auf den neuen Logistikzentren in Kalsdorf und Hagenbrunn befinden sich aktuell in Bau, weitere sind in Planung.

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