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Österreich bekommt Code of Conduct für Programmatic Advertising

Christoph Tagger, Leiter der Arbeitsgruppe Programmatic des iab austria, freut sich, dass der vom "BVDW gelegte Grundstein auf eine breitere gemeinsame Basis gestellt wird."
© Elsa Okazaki

iab austria und IAB Switzerland adaptieren deutschen Code of Conduct.

Nachdem der im Herbst 2016 durch den Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. veröffentlichte Code of Conduct Programmatic Advertising laut Aussendung im deutschen Markt großen Zuspruch findet, rollen iab austria und IAB Switzerland diese Selbstverpflichtung nun auch in ihren Märkten aus. 

Der Code of Conduct Programmatic Advertising soll Transparenz, Qualität und Sicherheit im Mark gewährleisten. Mittlerweile haben sich rund 60, teilweise international tätige, Unternehmen aus den Marktbereichen Vermarkter/Publisher, Demand Side Platform (DSP), Sell Side Platform (SSP) und Datenanbieter auf die darin definierten Regeln für den automatisierten Mediahandel verpflichtet. Derzeit wird bereits an einer Erweiterung des Code of Conduct gearbeitet, mittels welcher sich bald auch Agenturen und Trading Desks der Selbstverpflichtung anschließen können.

"Qualität und Transparenz im programmatischen Ökosystem sind in Wahrheit ein globales Anliegen. Deshalb freut mich besonders, dass wir hierzu einen weiteren Beitrag leisten können, indem wir den vom BVDW gelegten Grundstein auf eine breitere gemeinsame Basis stellen und in Zukunft auch partnerschaftlich weiterentwickeln", meint Christoph Tagger, Leiter der Arbeitsgruppe Programmatic des iab austria.

BVDW-Vizepräsident Thomas Duhr (IP Deutschland) freut sich über den internationalen Erfolg des Code of Conduct: "Die jetzt vollzogene Ausweitung auf die Märkte in Österreich und der Schweiz führt zu wichtiger Transparenz im deutschsprachigen Raum und treibt die Professionalisierung von Programmatic Advertising auch international voran." Er hoffe weiters auf den Ausbau dieser internationalen Vorreiterrolle. 

Beschwerdeausschuss prüft Verstöße

Um die Einhaltung der Selbstverpflichtung sicherzustellen, haben die Mitglieder der Fokusgruppe Programmatic Advertising im BVDW einen achtköpfigen Beschwerdeausschuss mit Experten aus allen vier Marktbereichen gewählt. Äquivalent dazu gibt es Beschwerdeausschüsse in Österreich und der Schweiz. Diese Gremien prüfen Hinweise zu Verstößen gegen den Code of Conduct und stehen darüber hinaus auch als Ansprechpartner insbesondere für beteiligte Unternehmen zur Verfügung.

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