Horizont Newsletter

Öffentliche Hand gab im 3. Quartal rund 35 Mio. für Medienwerbung aus

© Adobe Stock/Andrey Popov

Rund 35 Millionen Euro hat die öffentliche Hand im 3. Quartal 2018 für Werbung in Medien ausgegeben, das geht aus den Medientransparenzdaten hervor, die von der KommAustria am Freitag veröffentlicht wurden. 9,7 Millionen gingen an die Boulevardzeitungen, rund zwei Millionen an Facebook und Google (inklusive YouTube und Instagram).

Die Stadt Wien inklusive ihrer Beteiligungsunternehmen nahm fast 6,5 Millionen Euro in die Hand; die Ausgaben der Bundesregierung (Ministerien und Bundeskanzleramt) bewegten sich mit in derselben Höhe. Mit Abstand der höchste Betrag, nämlich rund 2,2 Millionen Euro, wurde dabei für das Finanzministerium ermittelt. Der "Wochenblick" durfte sich auch im dritten Quartal 2018 über Inserategeld aus der Regierung freuen: nämlich 20.000 Euro aus dem FPÖ-geführten Verkehrsministerium.

Deutlich mehr gab es für den Boulevard: 4,4 Millionen Euro für die "Kronen Zeitung" (inklusive online), 2,8 Millionen für "Heute" und heute.at und 2,4 Millionen für die Mediengruppe Österreich. Aber auch in Werbung in den gern gescholtenen Internet-Plattformen wurde investiert, nämlich rund 1,5 Millionen für Google inklusive YouTube und rund 650.000 Euro für Facebook-Werbung.

0 Kommentare

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

* Pflichtfelder
Netiquette auf HORIZONT online

Das könnte Sie auch interessieren