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Neues Onlinemagazin zeigt seine ,Helden von heute‘

Das ist die neue Plattform ,Helden von heute‘.

Menschen mit Geschichten, die ‚zum Wohle der Gesellschaft beitragen‘, stehen im Mittelpunkt der neu gegründeten Plattform Helden von heute

Daniela aus Graz war Friseurin, Kellnerin, Soldatin und Detektivin, bis sie als Trafikantin ihren heimlichen Berufstraum erfüllte und sich dann eingestand, doch „nicht immer die Welt retten zu müssen.“ Didi setzt sich mit der Bewegung Freethem gegen Menschenhandel ein und will der Problematik einen Platz in der Öffentlichkeit einräumen. Stefan wiederum ist seit 17 Jahren Volksschullehrer – ein ­verantwortungsvoller Beruf und vor allem dann eine Herausforderung, wenn in einem zweisprachigen Gebiet in Kärnten auf Deutsch und Slowenisch unterrichet werden soll.

Daniela, Didi und Stefan sind „Helden von heute“ und erzählen Geschichten, die auf der gleichnamigen Plattform, die Anfang Jänner unter helden-von-heute.at offiziell an den Start ging, zu lesen sind. Das Online-Magazin entspringt aus der Feder von zehn Initiatoren – Florian Schauer-Bieche, Marko Haschej, Katja Mlinar, Melanie Klose, Raphael Gall, Sven Wuttej, Armin Knöbl, Markus Neubauer, Marlise Niedermann und Lorin Canaj – die mittels persönlichen Interviews Menschen wie „du und ich“ vorstellen, die „zum Wohle der Gesellschaft beitragen“, so die Anforderung. Der Gedanke dahinter: Wir alle sind Helden. Manchmal handelt es sich dabei um Personen, die im Scheinwerferlicht stehen – meistens allerdings nicht. „Jede und jeder trägt ihren und seinen wesentlichen Teil zum Funktionieren unserer Gesellschaft bei. Ohne uns gäbe es keine Gesellschaft. Ohne uns gäbe es kein System. Ohne uns gäbe es kein Leben. Denn was schon von Bienen, Blümchen und Blütenstaub hinlänglich bekannt ist: damit sich was tut im Leben, dazu braucht es mehr als eine Person“, so das Statement der Redaktion zum Projekt.

Wie das Onlinemagazin zu seinen Storys kommt, ist denkbar einfach: Mundpropaganda. Man kennt jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt – oder man beruft sich auf Einsendungen der Leser, die sich direkt über die Website helden-von-heute.at an oder die E-Mail-Adresse wirsind@helden-von-heute.at an die Schreiber wenden können. Das Jahr 2015 ist jung, ebenso wie das Projekt selbst. Man darf also gespannt sein, welche Alltagshelden in den kommenden Monaten vor den Vorhang geholt werden. 

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