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Mömax-Spot: Das sagt der Werberat

© Mömax

Nach der Aufregung rund um den Spot "Alles muss raus" hat nun der Österreichische Werberat eine Entscheidung getroffen.

Der Mömax-Spot "Alles muss raus" hat nicht nur für eine Menge Aufregung, sondern auch für 15 Beschwerden beim Österreichischen Werberat gesorgt. Dieser hat nun seine Entscheidung getroffen und sprach die Aufforderung aus, in Zukunft bei der Gestaltung von Werbemaßnahmen sensibler vorzugehen.

Eine knappe Mehrheit des Werberat-Gremiums hätte die satirische Überzeichnung bei der Betrachtung des Gesamtkontextes erkannt. "Dennoch haben die Werberäte und Werberätinnen die Aussage „Ich schlafe mit meinem Lehrer.“ als sehr kritisch bewertet. Die Werberäte und Werberätinnen sind der Ansicht, dass in dieser Szene ein gesetzlich rechtswidriges Verhalten verharmlost dargestellt wird und diese Aussage daher abzuändern ist", hieß es in der Entscheidung.

Mömax hatte schon zu Wochenbeginn angekündigt, den Spot auslaufen und neu synchronisieren zu lassen. Der Werberat gab in einem eigenen Hinweise bekannt, "die Stellungnahme des Unternehmens mit der angekündigten Abänderung des Sujets zur Kenntnis" zu nehmen. "Da sich eine erhebliche Anzahl der Werberäte und Werberätinnen für die Aufforderung zum sofortigen Stopp der Kampagne bzw. sofortigen Sujetwechsel aussprach rät die Geschäftsstelle des Werberates zu einer umgehenden Sujetänderung bzw. Absetzung."

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