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Mobile Reporting Academy: Ausbildung am Puls der Zeit

Die Teilnehmer der "PULS 4 - Mobile Reporting Academy" erwartet eine siebentägige Intensivausbildung zum Thema Mobile Reporting.
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Puls 4 lädt zur Teilnahme an der ersten "PULS 4 - Mobile Reporting Academy" ein. Sämtliche Kosten übernimmt der Sender und das hat auch einen Grund: Zukünftiges Recruiting.

Wie ein Smartphone zum journalistischen Allzweck-Werkzeug umgerüstet werden kann, einen mobilen Reportereinsatz planen und vorbereiten, relevante Mobile Reporting Apps bedienen, Videos live streamen, qualitativ hochwertige Fotos schießen und die eigene Arbeit direkt via Social Stream promoten - all das und vieles mehr lernen die Teilnehmer der "PULS 4 - Mobile Reporting Academy". Die Ausbildungsschiene richtet sich insbesondere an Jungjournalisten und jene, die Interesse am Beruf des Journalisten haben oder mehr über die Arbeit beim Fernsehen erfahren möchten.

"Smartphones sind wie Taschenmesser"

Die Teilnehmer der "PULS 4 - Mobile Reporting Academy" erwartet eine siebentägige Intensivausbildung mit dem Multimediajournalisten Marcus Bösch, der die Wichtigkeit des Mobile Reporting unterstreicht: "Mobile Endgeräte wie derzeit Smartphones und Tablets gehören inzwischen ganz selbstverständlich zum Werkzeugkasten von Journalisten. Sie werden in den allermeisten Redaktionen eingesetzt. Hier Know-how zu haben ist unerlässlich", sagt Bösch. Weiters erklärt er, wo das Arbeiten mit Mobile Reporting-Werkzeugen an seine Grenzen stößt: "Als Journalist sollte ich immer das für mich am besten geeignete Werkzeug einsetzen. Welches das dann ist, kommt auf die jeweilige Situation an. Smartphones sind wie Taschenmesser. Gut geeignet, um unterwegs schnell etwas zu erledigen. Wenn ich einen Baum fällen will, nehme ich aber kein Smartphone."

Kosten übernimmt ProSiebenSat.1 PULS 4

Die "PULS 4 - Mobile Reporting Academy" steht unter der Federführung von Corinna Milborn, Infochefin bei ProSiebenSat.1 PULS 4. Gegenüber HORIZONT erklärt sie, warum sämtliche Kosten von ProSiebenSat.1 PULS 4 übernommen werden: "Es soll kein Ausschlussgrund sein, dass man das Geld nicht zusammenbekommt. Mir war es wichtig, dieses Angebot sowohl finanziell als auch technisch niederschwellig zu halten. Dann bleiben nämlich wirklich die Leute übrig, die sich für Journalismus interessieren." Denn das sei nach wie vor die größte Schwierigkeit: Leute zu finden, die gute Geschichten machen. "Wir wollen uns die Teilnehmer der 'Puls 4 - Mobile Reporting Academy' natürlich auch für unser zukünftiges Recruiting anschauen. Das ist ja auch ein Grund, warum wir diese Ausbildungsschiene anbieten. Und das ist uns das Geld auch wert", sagt Milborn.

Marcus Bösch arbeitet als freiberuflicher Multimediajournalist unter anderem für die Deutsche Welle. Weiters referiert, trainiert und berät er Redaktionen zu den Themen Mobile Reporting, Social Media und Newsgames und bloggt auf Mobile Journalism.

Die "PULS 4 - Mobile Reporting Academy" bietet insgesamt 24 Plätze. Die Bewerbungsfrist endet am 16. März. Mehr Informationen zu Terminen, Bewerbung und Kosten gibt es hier.

Welche Ausbildungsschienen andere Medienunternehmen in Österreich anbieten, um den Journalisten-Nachwuchs zu sichern, lesen Sie im Dossier "Ausbildung & Karriere" der HORIZONT-Ausgabe 12/2016, die am 25. März erscheint.

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