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Mit der richtigen Strategie zum Weltmarktführer

Lieferten sich gestern Abend eine angeregte Strategie-Diskussion im 25hours Hotel: Sebastian Loudon (Zeitverlag, Datum), Nikolaus Hofer (Croma Pharma), Roland Wöss, Heinz Leitner (Komptech Group) und Ralf Klädtke (ZKW Group).
© Katharina Schiffl

Die Strategie Austria hat zum zweiten Strategy Talk unter dem Motto "Vorsprung schaffen - Vorsprung halten" geladen.

„Wir haben Strategie Austria mit dem Ziel gegründet, dem Thema Strategie in Unternehmen mehr Bedeutung zu geben“, so Sonja Prem, Mitglied im erweiterten Vorstand der Führungskräfte-Plattform, bei der Event-Eröffnung. Der Strategie als nachhaltigen Wettbewerbsvorteil widmete sich der Talk, moderiert von Datum-Herausgeber Sebastian Loudon. Als Best Pratice-Beispiele am Podium dienten ZWK Group, Komptech Group und Croma Pharma – „drei Weltmarktführer aus Österreich“.

Mit einer durchdachten Strategie habe man sich nach der Pionierphase weiterentwickelt, betonte Heinz Leitner, CEO Komptech-Gruppe, einem international führenden Technologie-Konzern mit „Think Green“-Philosophie. Eine Strategie müsse konkrete Ziele beinhalten, aber gleichzeitig flexibel für neue Chancen am Markt sein. Und: „Strategie ist ein Kulturthema. Man muss das Ganze mit Emotionen aufladen, die Mitarbeiter müssen einen persönlichen Vorteil für sich dabei sehen.“

Dem Lichtsystemen und Elektronikkomponenten-Hersteller ZKW hat die Strategie-Arbeit aus der Beinahe-Pleite gezogen und zu einem rasanten Unternehmens-Wachstum in den letzten Jahren verholfen. „Strategie ist nicht für den Schrank, sie muss leben“, so CTO Ralf Klädtke. Außerdem soll die Strategie-Arbeit nicht im eigenen Unternehmen aufhören, so die ZKW-Philosophie. Beispielsweise vor Kunden habe man die Zehn-Jahres-Strategie vorgestellt und diese nach ihrer Meinung gefragt. Endergebnis: „Kunden haben Vorfinanzierungen bezahlt.“

Wie Strategie in einem Familienunternehmen funktionieren kann, führte Nikolaus Hofer, Director Corporate BD& Marketing, Croma Pharma, einem Gobal Player in der minimal-invasiven ästhetischen Medizin, aus. Strategie sieht Hofer als „einen flexiblen Weg zu Zielen. Dieser wird oft verlassen; das kann man wiederrum als Strategie für sich sehen.“

„Die Königsdisziplin ist die interdisziplinäre Strategie“, gab Unternehmensberater Roland Wöss dem Publikum schlussendlich mit. Denn Strategien funktionieren nicht, wenn sie isoliert in den einzelnen Unternehmensbereichen entwickelt werden.


Mehr zum Event lesen Sie in Ausgabe Nr. 15/2019 des HORIZONT. Noch kein Abo? Hier klicken!

 

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