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MA diskutiert über "Heute" und Co.

Wolfgang Bretschko, Präsident des Vereins ARGE Media-Analyse: „Wenn die MA die Reichweitenwährung Nummer Eins in Österreich bleiben will, müssen wir offen über die anstehenden Themen wie etwa dem Umgang mit Gratistiteln diskutieren." (c)Verein A

Die Media Analyse startet Diskussion über die Aufnahme von Gratistitel.

40 Jahre ist die Media Analyse alt - in ihrer Geschichte musste sie sich schon mehrmals an die sich verändernde Medienlandschaft und das Medienkonsumverhalten der Gesellschaft anpassen. Ein solcher Anpassungsprozess dürfte nun wieder anstehen, begehrt doch "Heute"-Herausgeberin Eva Dichand seit der Aufnahme von "Österreich" (wird im Herbst erstmals in der MA ausgewiesen) ebenfalls Einlass. Derzeit wird „Heute" in der MA übrigens als so genannter „Grautitel" erhoben, dessen Daten nicht veröffentlicht werden.

"Mittlerweile hat eine Vielzahl von hybriden oder gänzlich kostenlosen Medienangebote den heimischen Markt bereichert. Dieser Entwicklung will sich auch die MA nicht verschließen", heißt es in einer Aussendung des Vereins ARGE Media-Analysen. Diese neuen Umstände und deren Konsequenzen sollen nun im Rahmen des „Erneuerungsdialog 010" diskutiert werden. Wolfgang Bretschko, Präsident des Vereins, verspricht: „Natürlich werden wir auch die ganz heißen Eisen anfassen müssen. Wenn die MA die Reichweitenwährung Nummer Eins in Österreich bleiben will, müssen wir offen über anstehende Themen wie etwa dem Umgang mit Gratistiteln diskutieren."



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