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KV-Verhandlungen in der Papierindustrie

Das gute Geschäftsjahr 2008 dürfe dabei "nicht ignoriert werden" betont die Gewerkschaft.

Nicht nur die Drucker auch die Vertreter der heimischen Papierindustrie feilschen derzeit um die Einkommen: Eine Verschiebung der KV-Runde oder eine Null-Lohn-Runde lehnt die Gewerkschaft dezidiert ab. Bei der Betriebsrätekonferenz diese Woche betonten die Teilnehmer, dass das gute Geschäftsjahr 2008 bei den laufenden Kollektivvertragsverhandlungen nicht ignoriert werden dürfe.

Eine Null-Lohn-Runde werde aus sozialpolitischen und volkswirtschaftlichen Gründen abgelehnt. Die Beschäftigten seien bereit, ihren Anteil an der Krisenbewältigung zu tragen, jedoch nicht in Form eines gänzlichen Verzichts auf Einkommenszuwächse, hieß es. Die nächste Verhandlungsrunde für die rund 9.000 Beschäftigten der Papier- und Pappe-Industrie findet am 15. April statt.

In der "Schwesterbranche", den Papierverarbeitern, wurde erst kürzlich für die rund 10.000 Beschäftigten eine Erhöhung der Mindestlöhne und -gehälter um 3,35 Prozent und im Ist-Bereich eine Erhöhung um 3,05 Prozent vereinbart. (Quelle: APA)

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