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Karas gewinnt Elefantenduell im Netz

© Observer

Die EU-Elefantenrunde im Rahmen der Ö1-Sendereihe „Klartext“ wurde von einer lebhaften Diskussion im Netz und in den sozialen Medien begleitet. Die österreichische Media Intelligence Agentur »OBSERVER« analysierte die Kommentare und Postings der Netz-Community.

Insgesamt wurden dabei 9.400 Beiträge ausgewertet. Während der Diskussion dominierten die Erwähnungen zu ÖVP-Mann Othmar Karas mit 25 %, gefolgt von Harald Vilimsky von der FPÖ. Schlusslicht bei den Erwähnungen war die NEOS-Kandidatin Claudia Gamon mit 10,5 %.


Voggenhuber profitiert am meisten
Im Vergleich zur Präsenz in den letzten 30 Tagen profitierte Johannes Voggenhuber am meisten von dem Medienduell. Zuvor spielte der Kandidat der Liste JETZT kaum eine Rolle in der Online-Medienresonanz. Auch Werner Kogler (Die Grünen) konnte die Gelegenheit nutzen, um sich ins digitale Rampenlicht zu rücken.


Claudia Gamon besetzt Negativthemen
Die Analyse der Tonalität zeigt, dass ein hoher Anteil an Beiträgen, in welchen die NEOS-Kandidatin erwähnt wurde, eine negative Sprache verwendet. Grund dafür ist jedoch nicht, dass hier negativ über Gamon geschrieben wurde. Vielmehr kritisierte Gamon besonders engagiert den Umgang mit Ungarns Regierungschef Viktor Orbán und den Fidesz-Kompromiss. Dabei verwendete sie eine negative Wortwahl („unwürdig“, „peinlich“), welche auch von der Community im Netz so übernommen wurde. 

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