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Irreführende Werbung: Strafe für Online-Glücksspielkonzern

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Der in London börsennotierte Online-Glücksspielkonzern GVC Holdings hat wegen irreführender Werbung eine Strafe von 350.000 Pfund (395.000 Euro) aufgebrummt bekommen.

Mehrmals habe GVC, in dem der Wiener Sportwettenanbieter bwin aufgegangen ist, die Spieler mit Werbungen in Bezug auf Gratiswetten und -boni getäuscht, so die britische Glücksspielaufsicht.

Konkret wurde die GVC-Tochter ElectraWorks abgestraft. Der britische Werberat Advertising Standards Authority hatte sich bereits 2016 wegen einer Werbung auf der bwin-Website beschwert. Wenig später tauchten auf derselben Seite sowie auf anderen GVC-Homepages ähnliche Werbungen auf. Sie alle führten die Konsumenten in die Irre, befand nun die Gambling Commission.

"Diese Strafe soll eine Warnung für alle Glücksspielanbieter sein. Wir zögern nicht, gegen jene vorzugehen, die Verbraucher mit Bonusangeboten in die Irre führen oder nicht sicherstellen, dass sie korrekt lizenziert sind", so Richard Watson von der Glücksspielaufsicht in einer Aussendung.

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