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IAB Europe schlägt in Wien Pflöcke in Sachen E-Privacy ein

iab-austria-Präsident André Eckert und iab-austria-Vizepräsidentin Alexandra Vetrovsky-Brychta bitten schon am Vorabend des Meetings zum Pressegespräch mit IAB-Europe-CEO Townsend Feehan.
© iab austria/Christoph Breneis

Am Donnerstag und Freitag ist das iab austria Gastgeber des Board Meeting des IAB Europe in Wien. Vor allem für kommende Herausforderungen durch E-Privacy soll eine gemeinsame Linie abgesteckt werden.

An Themen für das europäische Board Meeting mit rund 40 Delegierten aus den 28 Mitgliedstaaten herrscht kein Mangel: Neben möglichen Bedrohungen der Digitalwirtschaft durch die E-Privacy-Verordnung soll unter anderem die Zukunft der programmatischen Werbung sowie Initiativen zur Qualität und Transparenz von Digitalwerbung diskutiert werden.

Bereits am Vorabend des Meetings laden das iab austria mit Präsident André Eckert und Vizepräsidentin Alexandra Vetrovsky-Brychta Journalistinnen und Journalisten am Mittwoch zu einem Mediengespräch über aktuelle Digitalthemen wie die die ePrivacy-Verordnung und die Auswirkungen des Brexits auf den europäischen Digitalmarkt mit IAB-Europe-CEO Townsend Feehan. (17:30 Uhr, Agentur Public Interest, Rotenturmstraße 17, 1010 Wien, Akkreditierung unter leisure.at/anmeldung).

Townsend war für Microsoft tätig und verantwortete in Brüssel den Bereich Legal & Corporate Affairs. Sie studierte Europapolitik an der Universität Edinburgh. Sie warnte schon 2017, dass "Nachrichten- und andere Onlinedienste auf datengetriebenen, werbefinanzierten Geschäftsmodellen aufbauen, um die Erstellung ihres Contents zu ermöglichen“. Das bedeute damit ein Geschäftsmodell, das durch die geplanten E-Privacy-Maßnahmen nachhaltig gefährdet sei.

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