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iab austria: Programmatischer Code of Conduct erweitert

iab-austria-GF Stephan Kreissler, iab-Vizepräsidentin Alexandra Vetrovsky-Brychta und iab-Präsident André Eckert wollen mehr Transparenz und Sicherheit in die Welt des Programmatic bringen.
© leisure.at/Christian Jobst)

Der CoC wird auf sechs Kategorien und acht Marktsegmente ausgedehnt. Auch Google hat sich dem Kodex verpflichtet.

Rund zwei Jahre nach dem international anerkannten Launch des Code of Conduct (CoC) Programmatic Advertising erfährt dieser nun auf Initiative des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. und in Zusammenarbeit zwischen dem IAB Switzerland und dem interactive advertising bureau austria eine umfangreiche Überarbeitung: Mit einer Ausdehnung auf sechs Kategorien und acht Marktsegmente soll der Code of Conduct in seinem Geltungsbereich sowie in seiner Relevanz erweitert werden. Die darin verankerte Selbstverpflichtung zu Transparenz, Qualität und Sicherheit im Bereich Programmatic Advertising kann sowohl von Mitgliedern der drei ausarbeitenden Verbände als auch von Außenstehenden unterzeichnet werden. Mehrfachzeichnungen seien möglich und erwünscht, wie es in der Aussendung des iab austria heißt. Unter anderem habe sich auch Google den Anforderungen des Code of Conduct verpflichtet.

Aspekte von Transparenz und Qualität

Mit der überarbeiteten Version des Code of Conduct Programmatic Adversiting werden erstmals Anforderungen von und für Marktpartner aus acht Marktsegmenten berücksichtigt: Demand-Side-Plattformen (DSPs), Sell-Side-Plattformen (SSPs), Publisher/Vermarkter, Datenanbieter sowie – neu hinzugekommen – Werbetreibende, Agenturen, Data-Management-Plattformen (DMPs) und Anbieter von Verifizierungslösungen. Zusätzlich zu den nun inhaltlich geschärften Aspekten von Transparenz und Qualität werden in der Neufassung künftig auch Fragestellungen der Kostentransparenz sowie der Verifizierung im Generellen berücksichtigt.

Unternehmen, die den Code of Conduct zeichnen, erhalten ein entsprechend ihres Marktbereichs gekennzeichnetes Logo. Dieses kann zu werblichen Zwecken genutzt werden und sichert Marktpartnern die Einhaltung der Standards des Code of Conduct zu.

'Transparente Zusammenarbeit mit standardisierten Prozessen in der DACH-Region'

„Das Milliardengeschäft Programmatic Advertising verändert die digitale Werbebranche von Grund auf. Umso wichtiger sind Qualität und Transparenz in der Ausgestaltung der Rahmenbedingungen. Mit der überarbeiteten Version des Code of Conduct setzen wir neue Standards, die eine erfolgreiche und vor allem transparente Zusammenarbeit mit standardisierten Prozessen in der DACH-Region ermöglichen“, so iab-austria-Geschäftsführer Stephan Kreissler.

Christoph Tagger (factor eleven), Vorstandsmitglied des iab austria, freue sich besonders, „dass viele der von der iab-austria-Arbeitsgruppe Programmatic Advertising eingebrachten Erweiterungs- und Änderungsvorschläge in der neuen Fassung berücksichtigt wurden“.

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