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Google Pay in Deutschland angekommen

© Google Pay

Die gewonnenen Daten zum Einkaufsverhalten will der Konzern laut eigenen Angaben nicht für sein Anzeigengeschäft nutzen. In Österreich können sich nur sechs Prozent der Bevölkerung vorstellen, bei Google Finanzdienstleistungen zu erwerben.

Die Deutschen zahlen nach wie vor am liebsten in bar, weshalb etwa Telefonica, Telekom und Vodafone mit ähnlichen Angeboten bis dato gescheitert sind. Google bietet seinen Dienst kostenlos an, die gewonnenen Daten zum Einkaufsverhalten will der Konzern nach eigenen Angaben nicht für sein Anzeigengeschäft nutzen. Als Partner mit im Boot sind derzeit unter anderem Adidas, Aldi Süd, Hornbach, Kaufland und Lidl ebenso wie McDonald‘s, MediaMarkt und Saturn.

Kunden müssen nur ihr Smartphone an den Bezahlterminal halten, ab einem Wert von 25 Euro ist eine Freigabe erforderlich. Voraussetzung ist neben einem Google-Konto ein Bankkonto bei einem unterstützenden Bankinstitut. Die Bankverbindung wird bei Google hinterlegt.

Schlechte Google-Karten für Österreich

BrandTrust untersuchte indes die Markenstärke der unterschiedlichsten Finanzdienstleister im DACH-Raum. Für Finanzdienste wie Google Pay ergeben sich für Finanzmarken-Experte Achim Feige folgende Markterkenntnisse: In der aktuellen repräsentativen Studie zum „BrandTrust Future Index“ wird deutlich, dass sich nur sechs Prozent der Österreicher vorstellen können, bei Google Finanzdienstleistungen zu erwerben. Bei Amazon sind es acht, bei Apple vier und bei Facebook gar nur drei Prozent. Google, Apple und Co würden klassische Bankmarken benötigen, um erfolgreich zu sein, denn bei Geld brauche es Vertrauen. Dies sei bei den klassischen Bankmarken noch vorhanden.

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