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#glaubandich: Neue Kampagne mit 'Tagtraeumer'-Bandbegleitung

Wie Erste Bank und Sparkasse ihre dritte #glaubandich-Kampagne um die Liedzeilen der österreichischen Band "Tagtraeumer" herum konzipierte.

"Wir träumen von 'nem Haus am Strand mit 'nem Bootssteg am Meer.“ Es ist die erste Textzeile des Lieds „Tagtraeumen“ der österreichischen Band Tagtraeumer. Und sie war ausschlaggebend für die neue #glaubandich-Kampagne der Erste Bank und Sparkasse, die unter dem Claim „Unser Land braucht Menschen, die an sich glauben. Und eine Bank, die an sie glaubt“ nun ihre dritte Fortsetzung findet.

Start der Kampagne ist der 28. Februar. Einen Monat wird der 45-sekündige TV-Spot laufen, die gesamte Kampagne soll bis Juni on Air sein. „Normalerweise baut man eine Kampagne und sucht dann das passende Lied dazu aus. Diesmal war es umgekehrt“, wie Martin Radjaby-Rasset, Head of Group Brand Management der Erste Group, bei der Kampagnenpräsentation am Erste Campus gegenüber HORIZONT erklärt. Die seit 2013 zuständige Kreativagentur Jung von Matt/Donau sei auf den Inhalt des Lieds aufmerksam geworden. „Dann hat unser Musikverlag uns gefragt, ob wir mal bei einer Werbeagentur vorspielen wollen“, ergänzt Tagtraeumer-Sänger Thomas Schneider. "Direkt nach unserem Auftritt hieß es dann: Hey, das würde gut passen!“ Schließlich wurde der Song neu arrangiert, und mittlerweile findet selbst Gitarrist Kevin Lehr: „Der Werbeclip passt fast besser zu unserem Song als unser eigenes Musikvideo.“

Bevor allerdings die Kampagne der Öffentlichkeit präsentiert wurde, waren die Mitarbeiter dran. Anfang der Woche wurden diese an verschiedenen Orten des Erste Campus in Wien von einem „Tagtraeumen“-Ständchen der Band überrascht: Aufzug, Gang, Kantine. „Die Resonanz unserer Mitarbeiter ist uns wichtig und wir versuchen sie, so gut es geht einzubinden“, schildert Radjaby-Rasset. Montag Abend folgte dann ein Unplugged-Konzert für rund 500 Mitarbeiter.

Schwäne in der Spüle

Während Frontsänger Schneider über das Haus am Strand singt, von dem er träumt, soll der Spot den Zuseher auf die Reise eines jungen Pärchens mitnehmen, das ihren Traum vom eigenen Heim endlich umsetzen will. Surreale Elemente wie Schwäne in der Spüle oder schwimmende Kinder in der Müsli-Schüssel sollen die Sehnsucht der Beiden illustrieren, die schließlich buchstäblich ihrem Traum entgegenlaufen. „Wir fokussieren uns hier auf das aktivierende Moment der Realisierung unserer Träume. Der Entschluss, der Moment, in dem ich weiß ‚Jetzt mach ich’s‘, hat eine unglaublich starke emotionale Kraft. Genau auf die setzen wir in dieser Inszenierung“, fasst Andreas Putz, Geschäftsführer JvM/Donau, den Kerngedanken der neuen Kampagne zusammen.

Eigentlich sei es keine Kampagne, sondern „ein Versprechen an unsere Kunden, sie zu unterstützen. Wir wollen die Menschen ermutigen, an sich und ihre Träume zu glauben und sie auch wahr zu machen. Die 24-h-Express-Finanzierung ist unser Versprechen dazu: Wir analysieren innerhalb eines Tages, was möglich ist und wie wir Ideen gemeinsam finanzieren und realisieren können “, führt Mario Stadler, Marketingleiter der Erste Bank, aus.

Kampagnen-Dach mit Produkt-Spots

Auch wenn die Band wohl eher jüngere Zielgruppen anspricht, ist besagter Lead-Film an die breite Masse gerichtet, sagt Radjaby-Rasset: „Dieser Spot ist das Dach der Kampagne. Danach werden spezielle Produkt-Spots folgen, die unterschiedliche Zielgruppen konkret ansprechen sollen.“ Neben Out-of-Home, Print, Hörfunk und POS-Maßnahmen sollen dabei auch Targeting- und Retargeting zum Einsatz kommen. Via Banner und Social Media Ads sollen Interessierte zu Landing Pages mit zielgruppen-relevanten Infos zu den Produktbereichen Wohnbau- Mobilitäts- und Gründerfinanzierung geführt werden.

Zusätzlich verfolgt man Radjaby-Rasset zufolge einen starken digitalen Fokus: Die Hashtag-Kampagne kommt auf Facebook, Instagram und Youtube ebenso zum Einsatz wie – aufgelegter Weise – auf Spotify, Apple Music und Amazon Music, wo die #glaubandich-Version hörbar ist. In der ursprünglichen Version war es übrigens vor allem eine Zeile, in die man sich gleich verliebt habe, meint Radjaby-Rasset: "Wir dürfen nur nicht aufhören zu träumen".

 

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