Horizont Newsletter

Fritz-Csoklich-Demokratiepreis an Arik Brauer

Arik Brauer heißt der erste Preisträger des Fritz-Csoklich-Demokratiepreises.
© APA / Robert Jäger

Styria Media Group und Kleine Zeitung ehren mit dem Preis in seinem ersten Jahr einen "Gesellschaftlichen Brückenbauer und begnadeten Erzähler".

“Arik Brauer ist ein begnadeter Erzähler, aus allem kann er eine Geschichte machen – mit seinen Liedern und mit seinen Bildern. Alte Mythen und moderne Katastrophen, öffentliche Ereignisse und private Momente – von alldem erzählt Arik Brauer mit unverwechselbarer Stimme. Er ist eine wohltuende Stimme der Vernunft, die vorgezeichnete Wege meidet, den Diskurs des Erwartbaren durchbricht und sich jeder Einordnung entzieht.” So (in Auszügen) lautet die Begründung der Jury des Fritz-Csoklich-Demokratiepreises, der heuer erstmals vergeben wurde.

Klare Grundsätze, eine tiefe demokratische Gesinnung mit klaren Standpunkten und eine von christlichen Prinzipien geprägte Weltanschauung: Fritz Csoklich, langjähriger Chefredakteur der "Kleinen Zeitung" (1960 bis 1994), galt ebenso als Brückenbauer mit einer unmissverständlichen, demokratischen und toleranten Geisteshaltung. Anlässlich seines 90. Geburtstages, den Csoklich 2019 gefeiert hätte, haben die Styria Media Group und die Kleine Zeitung den Fritz-Csoklich-Demokratiepreis ins Leben gerufen. “Die Herausforderungen unserer Welt werden komplexer. Viele Themen benötigen generationenübergreifende Lösungen, auch im kleinen Österreich. Unabhängige Medien sind eine Grundlage für Demokratie und Pluralismus und haben eine große Verantwortung, diese Zeit als Anker zu begleiten”, betont Markus Mair, Vorstandsvorsitzender der Styria Media Group: “Demokratische Werte, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Demokratiebereitschaft, Aufklärung und Bildung müssen uneingeschränkt auch das Fundament der Zukunft sein: eine fixe geistige Basis, wie sie Fritz Csoklich Zeit seines Lebens ohne Rücksicht auf den jeweiligen Zeitgeist vertreten hat.”

Über den Fritz-Csoklich-Demokratiepreis
"Der Preis richtet sich an in-und ausländische Personen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Religion und Publizistik. Die Preisträger müssen vor dem Hintergrund der wachsenden gesellschaftlichen Polarisierung, der loser werdenden gesellschaftlichen Klammern, der schwieriger werdenden Verständigung, des Zweifelns am Projekt Europa und der wachsenden Nationalismen dazu beitragen, diese Entwicklungen ins Positive zu verändern. Sodass Gegensätze überwunden, physische und geistige Grenzen durchbrochen und damit die Demokratie im Inneren und das Verständnis für das Projekt Europa gestärkt werden", heißt es bei der Styria Media Group..

0 Kommentare

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

* Pflichtfelder
Netiquette auf HORIZONT online

Das könnte Sie auch interessieren