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Frauennetzwerk Medien-Preise an Eva Winroither und Noura Maan

Strahlende Gesichter bei der Verleihung: Alexandra Wachter (stellv. Vorsitzende Frauennetzwerk Medien und Puls4), Brigitte Handlos (ORF), Noura Maan (Preisträgerin Jngjournalistinnenpreis), Eva Winroither (Preisträgerin Wiener Journalistinnenpreis), Karin Strobl (Heidi Glück Spirit & Support), Kristin Allwinger (Vorstand Frauennetzwerk Medien und Akonsult).
© Katharina Schiffl

Auch heuer zeichnete das Frauennetzwerk Medien in Kooperation mit Puls 4 "hervorragende journalistische Arbeit mit frauenpolitischem Fokus" aus.

Der Wiener Journalistinnenpreis ging an Eva Winroither, Leiterin des Leben-Ressorts der Tageszeitung „Die Presse“. In der Jurybegründung heißt es: „Eva Winroither taucht in die Themen mit einem hohen Grad an Sachlichkeit, Unvoreingenommenheit und Unbefangenheit ein. Ihre tiefgründigen und fundierten Recherchen machen Hintergründe transparent und Zusammenhänge sichtbar. Sie ist mutig und hartnäckig – detailgenau und analytisch, aber auch unterhaltsam.“ Damit erfülle die Journalistin die Preis-Kriterien Originalität, Weltoffenheit mit einer Affinität zu Frauen.

Preisträgerin des Jungjournalistinnenpreises ist Noura Maan. Die 29-Jährige ist seit fünf Jahren Außenpolitik-Redakteurin beim „Standard“ und war zuvor freie Mitarbeiterin bei der Associated Press und auch in der Auslandsredaktion des ORF tätig. "Noura Maans Geschichten sind präzise, ihre Kommentare sind analytisch und bringen Benachteiligung und Diskriminierung auf den Punkt", begründete die Jury ihre Wahl.

"Beide Preisträgerinnen zeichnen sich durch ihr Engagement für die Sache und ihre Konsequenz in der Umsetzung aus. Sie sind Qualitätsjournalistinnen mit Vorbildunktion", betonte Alexandra Wachter, stellvertretende Vorsitzende des Frauennetzwerks Medien und Moderatorin des Abends, bei der gestrigen Preisverleihung im Wiener Rathaus.

Der Wiener Journalistinnenpreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Über die Vergabe entscheidet der Vorstand des Frauennetzwerkes Medien, der als Jury fungiert. Das Preisgeld stiftete die Wien Holding, die Statuette finanzierte die Wirtschaftsagentur Wien. Das Preisgeld von 1.000 Euro für den Jungjournalistinnen-Preis stiftete der Privatsender Puls 4.

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