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Fokus auf den User, nicht auf das Produkt

Fionn Kientzler ist Managing Partner bei der Content-Marketing-Agentur Suxeedo und Dozent für Content Marketing an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist zudem Speaker u zum Thema Seeding und Content Marketing auf Konferenzen wie dem Content World Forum, der CMCX oder der Campixx Week.
© suxeedo

Am ContentDay am 21. Mai spricht Keynote-Speaker Fionn Kientzler darüber, welche Rolle die Psycholinguistik im Content Marketing spielt.

Content ist King – auch beim ContentDay am 21. Mai in Salzburg, präsentiert von HORIZONT und punkt&komma. Die Content-Konferenz steht unter dem Titel „Wissen zum Mitnehmen“. Das Motto ist Programm: Experten aus allen Bereichen des Content Marketings referieren über Kreation, rechtliche Rahmenbedingungen und auch die psychologischen Aspekte.

Der Keynote-Speaker Fionn Kientzler, Managing Partner bei der Content-Marketing-Agentur Suxeedo, will den Teilnehmern vermitteln, wie man auf Basis psycholinguistischer Ansätze durch geschicktes Framing von Botschaften die gewünschte Nutzerinteraktion hervorrufen kann: „Eigentlich fängt die Beschäftigung mit den Emotionen schon vor der tatsächlichen Entwicklung des Contents an. Der Content ist Mittel zum Zweck“, meint Kientzler. „Dabei sollte man sich auf den User und nicht auf das Produkt fokussieren. Die Frage ist also nicht, welche Emotionen sollte mein Produkt auslösen, sondern welche Emotionen führen dazu, dass sich ein User auf mein Produkt einlässt.“ Seiner Meinung nach müssten Marketer schon in die Produktentwicklung und das User-Experience-Design eingebunden werden, „weil sie ein Gefühl dafür haben, wie stark die psychologischen Feinheiten ein Produkt zum Abverkaufshebel machen können.“ Eine Adressierung auf emotionaler Ebene im Content trage zu einem proaktiven Teilen bei, das den Lead-Nurturing-Prozess starten oder den direkten Abverkauf zur Folge haben kann. „Die User werden also auf jeder Stufe des Sales-Funnels adressiert“, sagt Kientzler. 

Er plädiert dafür, dass Content Marketer mit am Tisch sitzen sollten, wenn unternehmensstrategische Entscheidungen zur Produktentwicklung oder Neuausrichtung getroffen werden: „Wir leben in einer Gesellschaft, in der ein Großteil der Menschen bereits alles besitzt, was sie zum Leben benötigt. Zusätzliche Käufe basieren entweder auf dem Wunsch zur Optimierung, dem ein Erkenntnisprozess der User vorausgeht; oder auf der positiven Assoziation mit Produkten und Dienstleistungen“, erläutert der Experte. „Hierzu können besonders Content Marketer einen zentralen Beitrag leisten, da keine andere Disziplin sich so stark in User hineindenken kann.“

Mehr Infos zum ContentDay und Tickets gibt es auf www.contentday.at.

Dieser Artikel ist zuerst in Ausgabe Nr. 20/2019 des HORIZONT erschienen. Noch kein Abo? Hier klicken!

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