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FH Burgenland veranstaltet Regio Media

25 Experten aus Medien, Politik, Wirtschaft und Verbänden diskutieren in der FH Burgenland am 'Tag des Regionaljournalismus'.
© Österreichischer Austauschdienst GmbH / APA Fotoservice/Juhasz

Am 3. April wird auf Initiative der FH Eisenstadt zum ersten Mal in Österreich ein "Tag des Regionaljournalismus" veranstaltet. Die hochkarätige Gäste- und Speakerliste unterstreicht nicht zuletzt, welchen Rang der lokal verwurzelte Journalismus gerade in Österreich spielt.

Stark nachgefragt, demokratiepolitisch wertvoll, kaum ersetzbar – und trotzdem selten im Fokus. Die Rede ist vom regionalen und lokalen Journalismus. „Es ist daher höchste Zeit, ihn vor den Vorhang zu holen und seine Herausforderungen, Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten in den Mittelpunkt zu rücken“, sind die Veranstalter des „Regio Media“ an der FH Burgenland überzeugt. Dieser erste Tag des Regionaljournalismus findet am 3. April 2019 statt und widmet sich den Themenfeldern Digitalisierung und Wandel, Ausbildung & Karriere, Qualitätssicherung, Medienwirtschaft und Medienpolitik – stets mit dem Fokus auf regionale und lokale Medien. Am Campus Eisenstadt werden mehr als 25 Expertinnen und Experten aus Medien, Politik, Wirtschaft und Verbänden dazu diskutieren. Die Veranstaltung soll jährlich mit wechselnden inhaltlichen Schwerpunkten stattfinden.

In der Keynote des Themas Digitalisierung und Wandel geht es um "Digitale Transition im Lokaljournalismus" von Andy Kaltenbrunner und Sonja Luef. Zum Thema Potenziale der Digitalisierung für regionale Medien diskutieren unter der Leitung von Walter Schneeberger die Journalisten Stefan Kaltenbrunner, Gerhard Rettenegger und Katharina Schell.

Beim Thema Karriere, Aus- und Weiterbildung wird über die Rolle der österreichischen Regionaljournalisten in der Zukunft diskutiert. Das Thema Wirtschaft nimmt sich Zukunftsfragen der regionalen Medienwirtschaft an. Unter dem Motto "Da geht noch mehr!" werden anschließend ungenutzte Potenziale des Lokaljournalismus in der Klimawandeldiskussion analysiert. Mit Qualität und Qualitätssicherung beschäftigt sich der fünfte Themenschwerpunkt. Unter die Lupe genommen wird Regionaljournalismus zwischen journalistischem Anspruch, ökonomischem Druck und externen Einflussnahmen. Den Abschluss der Veranstaltung bildet der Themenblock Medienpolitik. Dort wird über Presseförderung neu, Linksteuer & Co diskutiert. Im Vordergrund stehen medienpolitische Rahmenbedingungen für den Regionaljournalismus der Zukunft.

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