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Event #2 der Marketing Natives: Trends im Mobile Commerce

Die Marketing Natives Board Members mit den Speakern des Abends.
© Benedikt Weiss

Im Rahmen der Veranstaltung diskutierten Harald Winkelhofer, Christian Pirkner, Axel Puwein und Martin Sprengseis

Vergangenen Mittwochabend luden die Marketing Natives, die DMVÖ- Nachwuchsplattform für junge Marketing-Experten, zum Event #2 zum Thema Mobile Commerce. Im Julius Raab Saal der Wirtschaftskammer Wien diskutierten Christian Pirkner (Vorstand BC Capital und Leadinvestor beim mPayment-Scheme-Provider Blue Code), Harald Winkelhofer (Founder und CEO von IQ Mobile), Axel Puwein (Director of Sales & Innovation, Wirecard CEE) und Martin Sprengseis (Parnter bluesorce) über Trends im Mobile Commerce, einem Bereich, der einen wachsenden Einfluss auf das tägliche Leben ausübt.

Den Beginn machte Harald Winkelhofer, Gründer und CEO von IQ Mobile. Er zeigte auf, dass es mittlerweile mehr um Brand Commerce gehe und nicht so sehr um Mobile Commerce – denn am Ende des Tages drehe sich ja alles ums Geldverdienen. Weiters erklärte er, dass große Messaging-Apps mittlerweile oft mehr Aufmerksamkeit erhalten, als soziale Netzwerke – dem müssen Unternehmen heutzutage auch Rechnung tragen. Generell sieht der Mobile Marketing-Experte großes Potenzial in Smartphone-Transaktionen, als Best Practice Beispiel nannte er Uber, den Online-Vermittlungsdienst für Fahrleistungen. "Uber ist Mobile Commerce at its Best und bietet für den Fahrgast ein Erlebnis." Auch Starbucks sei ein gutes Beispiel, denn die Kaffeehauskette ist einer der ersten weltgrößten Payment-Anbieter, wo man Transaktionen direkt über die App machen könne.

Mehrwert noch unklar

Christian Pirkner, Vorstand BC Capital und Leadinvestor beim mPayment-Scheme-Provider Blue Code, stellte als zweiter Redner fest, dass viele Konsumenten zwar Smartphone-affin wären, aber derzeit nur wenige damit am Point of Sale bezahlen würden. Denn: der Mehrwert des Bezahlens mit dem Mobiltelefon sei noch nicht klar und die Verbreitung von Bargeld vor allem im mitteleuropäischen Raum nach wie vor gegeben. Pirkner schloss sich überdies seinem Vorredner an und nannte Starbucks als Unternehmen, das in diesem Bereich alles richtig gemacht habe.

Ansprache vor Ort immer wichtiger

Daraufhin betrat Axel Puwein, Director of Sales & Innovation Wirecard CEE, die Bühne und hielt seine Key Note zum Thema Innovation & Payment. "Die Old Economy trifft gerade auf die Digital Generation", hielt er fest, Gewinner im Wandlungsprozess seien jene Unternehmen, die zur richtigen Zeit auf Innovationsthemen setzen und die Klaviatur des Omni-Channel-Marketings perfekt beherrschen. "Die Ansprache vor Ort wird immer wichtiger. Moderne Technologien ermöglichen es Unternehmen, Kunden direkt anzusprechen und beispielsweise ihren Lieblingskaffee zu servieren, sobald sie den Store betreten", skizzierte Puwein eine der Möglichkeiten, die im Zusammenhang mit Smartphone aufgekommen sind.

'Trial and Error-Kultur' noch nicht vorhanden

Den Abschluss des Events machte eine Podiumsdiskussion mit allen genannten Vortragenden sowie mit Martin Sprengseis (Parnter bluesorce) – alle Gäste hatten dabei die Möglichkeit, ihre Fragen rund um das Thema Mobile Commerce loszuwerden. Als Moderatorin führte Barbara Klinser-Kammerzelt, Managing Director MAP / Mediabrands Audience Platform, durch die Diskussion.

Fazit des Abends:Das Smartphone ist schon längst zum Gatekeeper geworden, das über eine riesige Menge Daten verfügt und E-Commerce bzw. M-Commerce mit einem 360-Grad-Wissen ausstattet. Jedoch muss sich die Trial and Error-Kultur in Österreich hinsichtlich neuer Technologien noch etablieren.

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