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Enden wollende Übereinstimmung

Kommentar von Herwig Stindl.

 

Wenn es einen Analysten in Österreich gibt, der buchstäblich mit dem Begriff „Jugend“ konnotiert ist, so ist das Bernhard Heinzlmaier.Mit der tfactory ist er der Analyst für Jugendkulturen und deren Trends, ein gesuchter Berater für Jugendmarketing.

Die Werbung liebt die Frische der Jugend, der Begriff der „Werberelevanten“ (der bis 49-Jährigen) untermauert das. „Warum soll ich die Alten bewerben, die sitzen eh überall wie die Fliegen“ hat mir vor bald 20 Jahren, als Marketing speziell für „Best Ager“ auf die Agenda kam, ein sehr prominenter Mediamann etwas despektierlich gesagt.

Jener und ich sind älter als Heinzlmaier, lauschiger Jahrgang 1960 – und waren damals noch „werberelevant“.Nun formuliert Heinzlmaier unter dem Stichwort „Generationenmarketing“, mit Marktforschung belegt, Provokantes: Mind the Gap!

Die Übereinstimmungen zwischen der Jugend (14 bis 24 Jahre) und den Älteren (55- bis 65-Jährige) seien enden wollend: „Von einem an der Jugend orientierten Typus des ,forever youngster‘ kann nicht die Rede sein.“Das sollte überlegt werden.

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