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Einsatz von Virtual Reality bei der Polizei-Ausbildung

Virtual Reality Symbolbild
© Seb Braun/www.sebbraun.co.uk

Die VR-Trainings sollen eine Reaktion auf neue Bedrohungs- und Risikoszenarien sein sowie die Entscheidungs- und Handlungsprozesse der Sicherheitsbehörden verbessern.

Im Rahmen von Horizon 2020, dem Programm zur Förderung von Forschung Innovation der EU, widmet sich das Projekt "Shotpros" den "Entscheidungs - und Handlungsprozessen" in Stress- und Hochrisikosituationen von europäischen Polizeibeamten. Mit Hilfe von Virtual Reality (VR) sollen die Einsatzkräfte auf hochriskante Situationen, wie zum Beispiel Schusswaffenangriffe, Amokläufe oder Terroranschläge, vorbereitet werden.

Das von Forschungseinrichtungen entwickelte Humanfaktor-Modell soll beim Verstehen von Entscheidungsprozessen helfen und eine Basis für die Entwicklung des zukünftigen Trainingsprogrammes liefern. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen werden ein Trainingsplan und eine VR-Trainingslösung entwickelt. 

Das Team vom AIT Center for Technology Experience beschäftigt sich dabei insbesondere mit der Evokation und Steuerbarkeit von Stress und Emotionen in virtuellen Realitäten und deren Messbarmachung. "Die VR-Technologie eröffnet uns Möglichkeiten Stress-Situationen zu trainieren, die in realen Umgebungen aus sicherheitstechnischer Perspektive so nicht umsetzbar wären und stellt deshalb eine sinnvolle Ergänzung zu existierenden Trainingsmöglichkeiten dar", so AIT Scientist Sebastian Egger-Lampl.

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