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E-Commerce-Kunden geben mehr aus

Während Bargeld weiterhin aus der Sicht der meisten unverzichtbar ist, wächst die Bereitschaft zur Bezahlung etwa auch via Handy.
© Andrey Armiagov / Fotolia

Neue Zahlen zum Einkaufsverhalten zu Weihnachten von paysayfecard zeigen: Österreicher, die ihre Weihnachtseinkäufe online erledigten, gaben im Unterschied zu stationären Käufern rund 100 Euro mehr aus. Auch in anderen Zahlen manifestiert sich der E-Commerce-Trend.

Dass die virtuelle Geldbörse lockerer sitzt als die reale, ist eine von "fünf Zahlen des Jahres 2018", die die österreichische Paysafe-Tochter vor dem Jahreswechsel kommunizierte. Der Unterschied von 100 Euro zwischen virtuellen und realen Käufern ist dabei "sortenrein": Verglichen wurden dabei von Imas (Befragungszeitraum November) Käufer, die ausschließlich online kaufen mit jenen, die ausschließlich offline kaufen. Das Marktgewicht des Online-Handels wird auch angesichts einer weiteren Zahl aus einer Erhebung vom April ersichtlich: Damals gaben 57 Prozent von 1000 Befragten an, Online-Shopping sei inzwischen gegenüber stationärem Handel "immer meine bevorzugte Wahl".

Dass der Onlinehandel indes nicht nur den großen Playern vorbehalten sein muss, geht aus einer Befragung unter 100 österreichischen KMU-Webshops im September hervor: Fast die Hälfte aller KMU-E-Commerce-Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl vom Einmannunternehmen bis  zur Firma mit 50 Mitarbeitern bietet dabei bereits bargeld-basierte Zahlungsformen an. Die Kunden fahren ihrerseits weiter zweigleisig: 60 Euro Bargeld - und damit deutlich mehr als in anderen europäischen Ländern - tragen die Österreicher durchschnittlich mit sich. Zugleich hat bereits fast ein Drittel der Bevölkerung (31 Prozent) das eigene Handy für Bezahlvorgänge genützt.