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Drucker drohen mit Streik

Gibt es keine KV-Verhandlungen seitens des Verbandes Druck & Medientechnik, gibt es auch keine potenzielle Lohn- und Gehaltserhöhung.
© Verband Druck & Medientechnik

Im Streit um den nächsten Kollektivvertrag für Drucker und Medientechniker legen die Betriebsräte nach. Bei einer Versammlung in Leonding (OÖ) gaben sie Grünes Licht für Betriebsversammlungen.

Auslöser des Streits ist die Ankündigung des Verbandes Druck & Medientechnik, aus den Kollektivvertragsverhandlungen auszusteigen - womit der bisherige KV weiter gilt.

Der Haken: Gibt es keine KV-Verhandlungen gibt es auch keine potenzielle Lohn- und Gehaltserhöhung, während sich die Inflationsrate für die rund 10.500 Beschäftigten weiter auswirkt.

Die Arbeitgeber begründen ihr Ausscheren aus der Sozialpartnerschaft mit einer Statutenänderung aufgrund der "unternehmerischen Risiken bei der Anwendung des bestehenden Kollektivvertrages (KV) im Hinblick auf das novellierte Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz unabwägbar sind", hatte der Verband Druck & Medientechnik im September mitgeteilt.

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