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Disruption im Kinderzimmer: Dentsu-Exklusivstudie zur Mediennutzung von Kindern

© Dentsu

Dentsu Österreich hat in einer exklusiven Online Umfrage Eltern zur Mediennutzung ihrer Kinder (0 -17 Jahre) befragt. Ergebnis: Spätestens ab dem zwölften Lebensjahr besitzen neun von zehn Kindern ein eigenes Smartphone.

Das Dentsu Aegis Network hat eine Exklusivstudie unter 1000 Österreichern zwischen 15 und 65 Jahren durchgeführt. Die darin enthaltenen 293 Eltern wurden detailliiert zum Umgang ihres Nachwuchses mit TV, Tablet und Co befragt. Bei Kindern unter zehn Jahren stellt TV das verbreiteste Medium dar. PC und Laptop werden erst unter Teenagern in größerem Umfang genutzt. Rund 15 Prozent der 13 bis 17 Jährigen sitzen der Untersuchung zufolge über zwei Stunden davor.

Die stärkste Nutzungszunahme verzeichnet das Smartphone. Während Volksschulkinder noch das Tablet bevorzugen und laut Eltern das Handy nur unregelmäßig oder für Notfälle nutzen, beginnt zwischen zehn und zwölf Jahren die Zeit der intensiveren Smartphone-Nutzung mit über einer Stunde pro Tag. In diesem Alter dominieren Apps wie Whatsapp, Instagram oder TikTok die Geräte der Kinder. Mit zunehmenden Kindesalter verschieben sich die TV-Sehgewohnheit von klassischen Kindersendern (Kika, Super RTL und Disney Channel) hin zu jünger positionierten Privatsendern wie Prosieben. Nicht zu übersehen ist die durchgehend hohe Affinität zu Netflix und Amazon Prime Video.

Printmedien, wie Magazine oder Zeitschriften, werden nach Einschätzung der Eltern von rund 80 Prozent nur unregelmäßig oder unter 15 Minuten genutzt. Beim Lesen und Vorlesen von Zeitschriften zeigen Schülerzeitschriften wie Spatzenpost, Lux und JÖ die höchsten Nutzungswerte der erhobenen Titel. Bei Kindern unter zehn bis zwölf Jahren, haben auch Titel wie Servus Kinder, die Kleine Kinderzeitung oder Kunterbunt Relevanz mit einer Nutzungsrate um die zehn Prozent. 

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