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Digitale Werbeerlöse kommen in Österreich nicht vom Fleck

© Fotolia / Maksim Pasko

Eine neue eMarketer-Prognose weist für die kommenden Jahre nur sehr langsam steigendes Volumen aus.

Die Österreicher sind überdurchschnittlich online vertreten, dennoch entwickeln sich die digitalen Werbeerlöse nur langsam. Das sind die zentralen Erkenntnisse der aktuellen eMarketer-Prognose für den Zeitraum 2018 bis 2022.

Während der Schätzung zufolge 79 Prozent der Österreicher in diesem Jahr regelmäßig das Internet nutzen werden und bereits 82 Prozent der Mobiltelefonnutzer ein Smartphone ihr Eigen nennen, bleiben die digitalen Werbeausgaben im europäischen Vergleich unterdurchschnittlich. „Die Österreicher sind in Europa mit diejenigen mit dem geringsten Vertrauen in Nachrichten auf Social Media. Dieser Vertrauensmangel schwappt auch auf Werbung über, also ist es kein Wunder, dass die Werber mit Ausgaben auf diesen Kanälen sehr zurückhaltend agieren“, erklärt Jasmine Engberg, Analystin bei eMarketer, die Ergebnisse.

Der Prognose zufolge werden lediglich 20,6 Prozent des gesamten Werbevolumens 2018 hierzulande auf digitale Medien entfallen; das ist der niedrigste Wert in Westeuropa. Und auch bis 2022 soll dieser Anteil nur äußerst gemächlich auf 22,3 Prozent steigen.

[Andreas Puschautz]

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