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Das sind die Pläne der neuen Puls 4-Senderchefin

Stefanie Groiss-Horowitz tritt ihren neuen Job als Senderchefin von Puls 4 offiziell heute an.
Wechsel in der PULS 4 Senderleitung / Johannes Kampel Ÿbergibt PULS 4-Senderchef-Position an Stefanie Groiss-Horowitz
© PULS 4 / Moni Fellner

Ein Relaunch der Puls 4-Nachrichten wird noch heuer kommen, 2018 will Stefanie Groiss-Horowitz das Programmportfolio erweitern.

Stefanie Groiss-Horowitz, die neue Senderchefin von Puls 4, will den Sender "kontinuierlich und spürbar wachsen" lassen, sagt sie im APA-Interview, ohne allerdings eine Ziel-Quote zu nennen. Puls 4 sieht sie hervorragend aufgestellt. Zugleich kündigt Groiss-Horowitz gegenüber der Nachrichtenagentur aber auch erste Neuerungen an: Ein Relaunch der Puls 4-Nachrichten wird noch heuer kommen, 2018 will sie das Programmportfolio erweitern.

Als "ein Wachstumsfeld" bezeichnet Groiss-Horowitz die Daytime und den Vorabend. "Man punktet in dieser Zone erfahrungsgemäß dann, wenn man Programm anbietet, das sich von anderen Anbietern unterscheidet. Wir spielen derzeit Sitcom - das machen andere auch." Änderungen seien also nötig, es brauche "smarte Ideen", die aber auch realistisch realisierbar sein müssten. "Das ist sicher nichts, das gleich in der ersten Woche angegangen wird."

Relaunch Ende November

Noch heuer angegangen wird aber ein Relaunch der Puls 4-Nachrichten, der sich vor allem auf die Optik und die Präsentation konzentrieren werde. "Die Zapping-Gewohnheiten der Zuseher kennend ist klar, dass wir in Zeitzonen wie 20.00 Uhr auch durch Visuals auf uns aufmerksam machen müssen", sagt die neue Senderchefin. Ende November soll es soweit sein.

Im Gesamtportfolio will Groiss-Horowitz weiter "verlässliche Programmgrößen hegen und pflegen", auch eine "Kurzstaffel" von "Bist du deppert?!" ist für Anfang 2018 bestellt. Darüber hinaus aber will sie das Bouquet erweitern, verrät aber noch keine Details.

Zusammenarbeit mit ATV-Senderchef

Insgesamt arbeite sie bei der Integration von ATV in die Sendergruppe eng mit ihrem Pendant Thomas Gruber zusammen, "damit wir einander helfen und uns nicht behindern". Die Komplementärprogrammierung sei auf einem guten Weg, "wir werden das gemeinsam leben".

Stefanie Groiss-Horowitz tritt ihren neuen Job offiziell heute an. Viele war sie für den ORF tätig, unter anderem in der Programmentwicklung. Sie habe einfach "eines der spannendsten Jobangebote in der österreichischen Medienlandschaft" bekommen und angenommen, sagt Groiss-Horowitz zu ihrem Wechsel.

(red)

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