Horizont Newsletter

Content Marketing: Von Nischensuche und der Verbindung zweier Welten

Horizont Summit 2018
"Podcasts erleben ein Revival. Video wird sich extrem steigern", ist Julia Wawrik überzeugt.
© Johannes Brunnbauer

Warum Julia Wawrik, Head of Sales Styria Content Creation, zur Suche nach einer Content-Nische rät, welche Tools boomen und welche ein Revival feiern.

Die Zukunft gehört wohl auch Content Marketing. In den nächsten Jahren wird in dieses Feld um 300 Prozent mehr investiert werden, prophezeit Julia Wawrik, Head of Sales Styria Content Creation, beim Werbeplanung.at-Summit 2018. Unter der Panel-Frage: „Content Marketing der Zukunft: Welche Formen funktionieren mit neuen Technologien; wo geht die Reise hin?“ stellt sie gleich zu Beginn klar: Ohne Strategie wird’s nicht gehen. Da Content an Vielfalt und Menge stark zunehmen werde, gelte es, sich mit seinem durchzusetzen. Dabei rät sie: „Suchen Sie sich eine Content-Nische, denn Nischen sind die Zukunft.“

Podcasts, Video und AR

Und beliebter wird dieser Content vermehrt auf dem mobilen Device. 145 Minuten wird täglich mobile gesurft, bei 2.617 Smartphone-Berührungen, wobei jährlich eine halbe Stunde dazukommt. 82 Prozent der Nutzer nehmen im Zuge eines Kaufentscheidungsprozesse ihr Smartphone in die Hand. Neben dem Smartphone gehört die Content Marketing Zukunft weiters den Sprachassistenten, „die es uns erlauben, auf neue Art und Weise mit den Usern zu interagieren“, ist Wawrik überzeugt. Hier gebe es eine große Bedürfnis-Überschneidung zwischen den unterschiedlichen Altersgruppen. Schließlich könne man mit Alexa und Co etwa auch beim Autofahren oder in der Badewanne reden.

Viele Kunden der Styria Content Creation seien bereits an einer „voice-ready Website“ interessiert, so Wawrik. „Und: Podcasts erleben ein Revival. Video wird sich extrem steigern.“ Den größten Push schreibt Wawrik Augmented Reality zu, das bis vor kurzem noch ein Nischendasein gefristet habe. Der Grund: Die Emotionalisierung, welche die Verknüpfung von Realität und digitaler Welt beim Nutzer hervorrufen kann. Handelsunternehmen wie Ikea sind bereits auf den AR-Zug aufgesprungen, damit man sich sein Wohnzimmer digital bereits vor dem Kauf virtuell zusammenstellen kann. Bei Pokémon und Ikea wird es dann wahrscheinlich nicht bleiben.

0 Kommentare

Keine Kommentare gefunden!

Neuen Kommentar schreiben

* Pflichtfelder
Netiquette auf HORIZONT online

Das könnte Sie auch interessieren