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Content Marketing: Kaum Anhebungen des Marketingbudgets trotz hoher Erwartungen

© Flickr/The Wild Blogger

Laut einer Studie unter 150 Marketingverantwortlichen im B2B-Umfeld hat sich die hohe Erwartungshaltung der Kommunikationsabteilungen an das Content Marketing noch nicht im Budget manifestiert.

Große Erwartungen für kleines Geld: Vom Content Marketing erwarten Marketingverantwortliche im B2B-Umfeld zwar eine signifikante Wirkungsverdichtung der eigenen Maßnahmen, zu Etat-Anhebungen kam es jedoch bislang kaum. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der WEKA Industrie Medien, bei der 150 Kommunikationsverantwortliche zum Status des Content Marketing im B2B-Bereich befragt wurden.

Demnach meinen zwar drei Viertel der Befragten, Content Marketing würde einen höheren ROI des eingesetzten Budgets ermöglichen als klassische Maßnahmen, doch gleichzeitig ist Content Marketing in den Etats nicht besonders stark verankert: ein Drittel der Befragten wendet nur bis zu zehn Prozent des Gesamtbudgets für das Content Marketing auf, ein Viertel der TeilnehmerInnen der Umfrage haben zwischen zehn und 20 Prozent des Marketingbudgets dafür reserviert. Zwei Drittel der Befragten gaben außerdem an, dass ihr Marketingbudget nicht gestiegen sei, seit sie Content Marketing betreiben. Immerhin aber sagt mehr als die Hälfte der Befragten, dass der Anteil des Content Marketing am Budgets innerhalb des nächsten Jahres steigen wird.

Bei den Content-Formen, die B2B-Unternehmen nutzen, kündigt sich indes eine signifikante Verschiebung an. Zwar bleibt Social Media auch in Zukunft der wichtigste Träger für Inhalte, doch in den kommenden zwölf Monaten wollen Unternehmen verstärkt auf Webinare setzen. Auch Blogs gewinnen an Bedeutung. Die Aufbereitung von Inhalten für Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Telegram steht unter den Content-Formen indes an letzter Stelle – und bleibt auch dort.

Enttäuscht sind die Kommunikationsverantwortlichen indes vom Engagement anderer Unternehmensabteilungen für die eigenen Content Marketing-Bemühungen: mehr als ein Drittel der Befragten gab an, dieses Engagement sei "unbefriedigend", nur etwas mehr als sieben Prozent bezeichneten andere Abteilungen des Unternehmens als "extrem engagiert".

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