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Christiane Teschl wechselt vom ORF in die NÖ Landesregierung

Die Kremserin Christiane Teschl ist kein Parteimitglied.
© APA / VPNÖ

Teschl, zuletzt Koordinatorin der ORF Landesstudios sowie Chefin vom Dienst bei "Guten Morgen Österreich" wird in der neuen niederösterreichischen Landesregierung für Familie, Soziales, Bildung und Jugend zuständig sein.

Christiane Teschl wechselt vom ORF in die neue niederösterreichische Landesregierung und wird für Familie, Soziales, Bildung und Jugend zuständig sein. Sie habe die Politik lange beobachtet und kommentiert, es sei ein schönes Gefühl, nun mitgestalten zu können, sagte die 44-Jährige bei der VP-Präsentation der neuen Regierungsmitglieder am Freitag. Die Kremserin ist kein Parteimitglied.

Teschl wurde am 29. November 1973 geboren. Nach Volksschule und Gymnasium in Graz ging sie nach Krems, wo sie die HTL (Abteilung Restaurierung und Ortsbildpflege) besuchte. Nach der Matura 1993 studierte sie Publizistik, Theaterwissenschaften und Kunstgeschichte in einer Fächerkombination. Von 1998 bis 2009 war sie Redakteurin, Moderatorin, Chefin vom Dienst und Internetleiterin beim ORF NÖ, von 2010 bis 2015 Chefredakteurin des ORF NÖ. Seit 2015 arbeitete sie als Koordinatorin der ORF Landesstudios sowie als Chefin vom Dienst bei "Guten Morgen Österreich".

Christiane Teschl-Hofmeister, so ihr voller Name, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Als sie vor kurzem das Angebot von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) bekommen habe, habe sie kurz nachgedacht, mit ihrer Familie gesprochen und dann "natürlich sofort Ja gesagt", berichtete die 44-Jährige: "Ich bin froh und stolz, dass ich einem Land, das mir so viel gegeben hat, etwas zurückgeben kann." Landesrätin zu werden sei "ein Angebot, dass man mit Freude, Ehrfurcht und mit Aufregung, aber mit großem Stolz annehmen muss".

Sie kenne und schätze Mikl-Leitner schon sehr lange als "Frau mit Handschlagqualität", so Teschl. Mikl-Leitner beschrieb die künftige Landesrätin als "eine Frau, die unglaublich viel Kraft hat und sehr viel in Niederösterreich bewirken will".

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