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Chaos-Duell zwischen Hofer und Van der Bellen beschert ATV neuen Rekord

Bis zu 480.000 Menschen haben das unmoderierte Duell zwischen Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen eingeschaltet - es war die stärkste Eigenproduktion der Geschichte des Senders.

Schon die Ankündigung von ATV, die beiden Bundespräsidentschaftskandidaten Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen in einem unmoderierten Duell diskutierten zu lassen, sorgte im Vorfeld für viel Gesprächsstoff. Dass das Gespräch aber derart aus der Bahn läuft, hatte man wohl auch beim Sender nicht erwartet. Inzwischen berichten auch deutsche Medien flächendeckend über die Diskussion, die von gegenseitigen Vorwürfen und Unterstellungen geprägt war. "Erkenntnisgewinn für die Zusehenden auf der Sachebene: null", urteilt der "Standard"

Für ATV selbst war die Sendung ein gelungener Scoop. Nicht nur, dass am Tag danach alle über das Format und die Kandidaten reden, auch die Quoten stimmten: Schon die Vorberichte wollten im Schnitt 276.000 Menschen ab zwölf Jahren sehen, der Marktanteil in der Zielgruppe der 12- bis 49-Jährigen lag bei sehr guten 11,8 Prozent. Das eigentliche Duell verfolgten dann sogar 432.000 Menschen, das entsprach noch deutlich besseren 18,2 Prozent Marktanteil. Bei den 12- bis 29-Jährigen holte ATV 17,7 Prozent. 

Das unmoderierte Aufeinandertreffen von Hofer und Van der Bellen war damit die reichweitenstärkste Eigenproduktion in der Geschichte des Senders. In der Spitze sahen bis zu 480.000 Menschen zu. Die Analyse im Anschluss an das Duell wollen noch 447.000 Menschen sehen, bei den Werberelevanten lag ATV hier bei starken 17,2 Prozent. 

"ATV hat mit der Sendung Fernsehgeschichte geschrieben. Wir haben den Rahmen für eine Debatte geschaffen, in der die beiden Kandidaten zeigen konnten, wie sie wirklich sind", sagt ATV-Informationschef Alexander Millecker. Am kommenden Sonntag, den 22. Mai, wird sich schließlich entscheiden, wer das neue Staatsoberhaupt von Österreich wird.  ATV beginnt ab 16:30 Uhr mit der Berichterstattung und sendet bis zur Primetime. Die ersten Hochrechnungen kommen um 17 Uhr.

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