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‚Chancen in der aktuellen Konjunktur‘

Christof Schumacher ist Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Oberösterreich.
© WKOÖ

Fachgruppenobmann Christof Schumacher über die Herausforderungen in Oberösterreich und wie der Konjunkturturbo die Werbewirtschaft ankurbelt.

Dieses Interview ist zuerst in Ausgabe Nr. 45 des HORIZONT erschienen. Noch kein Abo? Hier klicken!

HORIZONT:Welche Besonderheiten machen die oberösterreichische Werbelandschaft aus?

Christof Schumacher: Oberösterreich als stärkste Wirtschaftsregion ist stark exportorientiert. Nachdem unsere Mitgliedsbetriebe die OÖ Wirtschaft begleiten, sind auch unsere Betriebe sehr exportorientiert und ein großer Anteil der Kreativleistungen wird ins angrenzende Ausland exportiert. Eine weitere Besonderheit liegt in der ausgeprägten Kompetenz unserer Betriebe im B2B-Marketing und in der B2B-Kommunikation – auch das ergibt sich aus der ausgeprägten Industriekompetenz von Oberösterreich.

Wie viele aktive Mitglieder hat die Fachgruppe Werbung in OÖ derzeit?

Zur Zeit haben wir in Oberösterreich 3.856 registrierte Gewerbe in unserer Fachgruppe und davon sind 3.239 aktive Mitgliedsbetriebe.

Welche Herausforderungen, aber auch Chancen sehen Sie für die Werbung im Bundesland 2018?

Die größte Herausforderung für unsere Betriebe liegt im Moment in der Rundum-Digitalisierung. Dabei geht es ja nicht nur um kreative Leistungsexzellenz auf den digitalen Kanälen – da gehören unsere oberösterreichischen Kreativen sicher zur Österreich-Spitze. Es geht ja auch darum, dass gesamte Geschäftsprozesse digitalisiert werden und dazu die entsprechende High-End-Infrastruktur vorhanden sein muss. Und hier haben wir in Oberösterreich leider noch nicht den seit Jahren geforderten Breitband-Vollausbau geschafft, der auch für Betriebe abseits der Ballungszentren ein absolutes Infrastruktur-Muss ist.

Und die Chancen?

Die größten Chancen in Oberösterreich liegen in der aktuellen Konjunkturentwicklung: Als industrienahe Partner waren unsere Betriebe in den Krisenjahren 2008 bis 2010 die ersten in Österreich, die den massiven Dämpfer gespürt haben und deshalb ist es umso erfreulicher, wenn der Konjunkturturbo jetzt auch die OÖ Kommunikationswirtschaft massiv beflügelt – die Auftragslage ist gut.

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