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BWB leitet Ermittlungen gegen Amazon ein

Der Handelsverband wirft Amazon "mutmaßlich missbräuchliche Geschäftsbedingungen und Verhaltensweisen" vor.
© Amazon

Ausgangspunkt ist eine Beschwerde des Handelsverbands, der auf "Fair Commerce" drängt.

Im Zuge des heute eingeleiteten Verfahrens soll die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) Geschäftsbedingungen und Verhaltensweisen von Amazon gegenüber Händlern auf dem Online-Marktplatz amazon.de überprüfen. "Viele Händler sind beim Online-Vertrieb auf die Reichweite des Amazon Marktplatzes angewiesen. Amazon fungiert damit als Gatekeeper gegenüber den heimischen Konsumenten. Diese Doppelrolle als größter Händler und größter Markplatz birgt das Potential für Behinderungen anderer Händler auf der Plattform", heißt in einer Aussendung des Handelsverbands.

Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will: "Seit mittlerweile drei Jahren zeigen wir auf, wo hier die Probleme liegen. Die Politik hat den Markt seither trotz aller Bemühungen nicht sinnvoll regulieren können. Dies führte uns Ende 2018 zum Entschluss, als erste Organisation in Österreich selbst eine Beschwerde bei der Bundeswettbewerbsbehörde einzulegen und damit den Stein ins Rollen zu bringen."

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