Horizont Newsletter

Austria Kiosk ist online

"Wir gehen hier gemeinsam mit den Verlagen neue Wege, um das Thema Paid Content für digitale Inhalte zu etablieren und wertvolle Erkenntnisse über diese Vertriebsform zu gewinnen", so APA-Geschäftsführer Peter Kropsch (c) APA

Am 3. November 2011 öffnete der digitale Printmedien-Kiosk seine Pforten. Das Portal ist plattformunabhängig im Internet zugänglich, die Preise orientieren sich an jenen der Print-Ausgaben.

Der erste gemeinsame virtuelle Zeitungsstand für heimische Kaufzeitungen und -magazine ist ab sofort unter Austria-kiosk.at online. Heimische Titel stehen dort als PDF-Versionen zum Kauf bereit. Die Plattform wurde von der Austria Presse Agentur, kurz APA, im Auftrag der österreichischen Medienhäuser entwickelt und basiert auf HTML/HTML5. Daher ist der Kiosk plattformunabhängig auf Tablets wie dem iPad, Laptops oder PCs überall im Netz zugänglich. Für das Betriebssystem Android ist eine optimierte Version allerdings noch in Arbeit.

Laut APA-Geschäftsführer Peter Kropsch liege der Hauptnutzen für die Leser im gebündelten Österreich-Angebot auf einem Portal, das einzigartig im deutschsprachigen Raum sei. Aus Sicht der Medienhäuser sei der Austria-Kiosk ein weiterer Schritt, ihre Inhalte auf sämtlichen verfügbaren Kanälen anbieten zu können. "Wir gehen hier gemeinsam mit den Verlagen neue Wege, um das Thema Paid Content für digitale Inhalte zu etablieren und wertvolle Erkenntnisse über diese Vertriebsform zu gewinnen", so Kropsch.

So funktioniert der Austria-Kiosk:

Auf der Startseite findet sich eine Übersicht der angebotenen Medien. Nach einmaliger Registrierung genügt ein Klick plus Passwort-Eingabe, um die gewünschte Zeitung, Zeitschrift oder ein Magazin zu kaufen. Die Rechnung bekommt man anschließend per E-Mail zugestellt. Die Publikationen sind ab ihrem Erscheinungstag 30 Tage verfügbar und können je User auf mehreren Geräten dauerhaft abgespeichert werden.

Die Preise orientieren sich an jenen der Printausgaben. Bis Ende des Jahres sollen Kontingente den Kauf mehrerer Medien zu einem Paketpreis ermöglichen, 2012 sollen auch Funktionen für Kombi-Angebote für bestehende Print-Abonnenten verfügbar sein.

Grundsätzlich steht die Teilnahme am Kiosk allen Kauf-Printmedien offen. Die verkauften Exemplare sollen auch in die Messungen der Österreichischen Auflagenkontrolle (ÖAK) einfließen. In der Startphase bleiben sämtliche Nettoerlöse nach Transaktionskosten bei den hauptfinanzierenden Verlagen.

Das könnte Sie auch interessieren