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Armutskonferenz sucht Preisträger für Journalismus 'von unten'

Ausgezeichnet werden soll - wie hier bei der Preisverleihung 2018 - ein Journalismus, "der den vielen Facetten von Armut gerecht wird, Betroffene respektvoll behandelt, ihre Stimmen hörbar und ihre Realitäten sichtbar macht und Hintergründe ausleuchtet".
© Armutskonferenz

Zum zehnten Mal schreibt das Netzwerk gegen Armut und soziale Ausgrenzung einen Preis aus, der respektvolle und tiefgründige Armutsberichterstattung prämiert.

Zugelassen sind in österreichischen Medien veröffentlichte Beiträge (Print, Online, Radio und Fernsehen). Bewertet und ausgewählt werden die Beiträge von Menschen mit Armutserfahrungen, Einreichungen sind bis 31. Oktober 2019 möglich.

Die Armutskonferenz möchte "einen Journalismus fördern, der den vielen Facetten von Armut gerecht wird, Betroffene respektvoll behandelt, ihre Stimmen hörbar und ihre Realitäten sichtbar macht und Hintergründe ausleuchtet", wie es in der Aussendung heißt. Der Abbau von Beschämung sei ein wesentliches Element.

Preis mittlerweile nach Euopa exportiert

Eingereicht werden können veröffentlichte Beiträge jeder Länge, die im Zeitraum Oktober 2018 bis Oktober 2019 in einem österreichischen Medium erschienen beziehungsweise gesendet worden sind. Am 16. Dezember 2019 werden die jeweils besten Beiträge jeder Kategorie im Rahmen einer Preisverleihung im Presseclub Concordia in Wien geehrt.

Das Konzept Journalismus-Preis „von unten“ wird seit drei als internationales Beispiel in andere europäische Länder „exportiert“ und mittlerweile auch in Finnland, Island, Kroatien, Mazedonien, Rumänien, Serbien und Ungarn verliehen.

 

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