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Arbeiterkammer fördert Digitalisierungs-Projekte

Die AK will Arbeitnehmer fit für die digitale Zukunft machen.
© APA/AFP

15 Projekte und Initiativen, die Digitalisierung aus der Perspektive von Arbeitnehmern betrachten, werden mit dem AK Digitalisierungsfonds Arbeit 4.0 unterstützt.

Das Fördervolumen beträgt insgesamt 1,3 Millionen Euro. Gefördert wird etwa das Projekt "Gläserne Belegschaft", das sich mit Überwachung und Kontrolle am Arbeitsplatz 4.0 aus Sicht der Beschäftigten auseinandersetzt. In eine ähnliche Richtung geht ein zweites Projekt, eine Befragung von Betriebsräten zu personenbezogener Datenverarbeitung. Unterstützt wird außerdem eine Initiative, mit der grundlegende IT-Kenntnisse an Menschen vermittelt werden, damit diese am Arbeitsmarkt besser Fuß fassen können. Eine Förderung gibt es auch für die Ausrollung einer Betriebsräte-App, mit der die Kommunikation zwischen Belegschaft und Betriebsräten erleichtert werden soll sowie für eine App, die Jugendlichen auf ihrem Weg in die Arbeitswelt unterstützen soll.

"Uns freut, dass viele Initiativen von Betriebsräten ausgingen, die um Unterstützung eingereicht haben", sagt AK Vizedirektorin Maria Kubitschek. Eine weitere Förderrunde für den AK Digitalisierungsfonds Arbeit 4.0 startet noch im August. Im Herbst 2019 wird erneut entschieden, welche Projekte gefördert werden.

Der AK Digitalisierungsfonds Arbeit 4.0 ist Teil eines breiter angelegten Zukunftsprogramms 2019 bis 2023. 150 Millionen Euro investieren die Arbeiterkammern, damit Österreichs Arbeitnehmer von der Digitalisierung profitieren. Neben der Unterstützung für Projekte gibt es auch Förderungen bis zu 5.000 Euro pro Person, wenn AK-Mitglieder Kurse im Bereich der Digitalisierung belegen.

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