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A.T.Kearney rebrandet sich zu "Kearney"

Aus der Sicht von D-A-CH-Managing Director Michael Eisenhut rückt die neue Marke "diejenigen in den Mittelpunkt, die sie ausmachen: unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“.
© Kearney

Die weltweit tätige Unternehmensberatung A.T. Kearney hat mit dem Jahreswechsel ihren Rebranding-Prozess abgeschlossen und firmiert nunmehr nur noch unter Kearney. Weitere Maßnahmen wie den unternehmensweiten Verzicht auf Stock Photos in der Pressearbeit sieht D-A-CH-Managing-Director Michael Eisenhut als gelungene Kommunikation der Firmenwerte.

Kearney engagierte für das Rebranding die Londoner Markenstrategie- und Designagentur Siegel + Gale. Sie entwickelte in Zusammenarbeit mit Klienten und Mitarbeitern der Firma das neue Markenbild, das für professionelle Teamarbeit, einzigartige Unternehmenskultur und Echtheit stehen soll. „Der aufregendste Aspekt unserer neuen Marke ist, dass sie uns so präzise wiedergibt", wird Eisenhut in einer Aussendung zitiert. Die neue Marke rücke "diejenigen in den Mittelpunkt, die sie ausmachen: unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“.

Ein Beispiel für den neuen Markenschwerpunkt von Kearney ist, zukünftig komplett auf Stock-Fotografie zu verzichten und nur noch Bilder in Publikationen, auf Websites und Präsentationen zu nutzen, die von Mitarbeiterinen und Mitarbeitern aufgenommen wurden. Von Oktober bis Dezember wurden dafür mehr als 10.000 Fotos weltweit gesammelt. „Es begeistert zu sehen, wie viele Bilder in dieser kurzen Zeit von Kolleginnen und Kollegen gesammelt wurden und von welcher Qualität sie sind“, so Martin Eisenhut und ergänzt: „Für uns ist das der beste Beweis, wie hoch die Identifikation mit unserem Unternehmen ist.“

Die Werte des Firmengründers Andrew Thomas Kearney spielten auch weiterhin die zentrale Rolle, wird betont. Der neue Name unterstreiche jedoch, dass Erfolg niemals einer einzelnen Person zugeschrieben werden kann.
„Unsere Marke war jahrzehntelang in erster Linie auf unser Erbe ausgerichtet, auf das wir sehr stolz sind. Nun richten wir den Blick aber noch stärker auf die Zukunft“, sagt D-A-CH-Marketingdirektor Michael Scharfschwerdt. Der Firmengründer bleibe Namensgeber, das Rebranding solle jedoch ausdrücken, "wer wir heute sind und wo wir hinwollen".

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