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Mareike Boysen und Udo Seelhofer gewinnen ÖZIV-Medienpreis

Seit dem Jahr 2006 vergibt der ÖZIV jährlich seinen Medienpreis.
© AdobeStock/New Africa

Bereits zum 13. Mal hat der Behindertenverband Berichterstattung über Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben prämiert.

Mareike Boysen wurde in der Kategorie "Print" für ihren Artikel "Vermessungen der inneren Welt. Ansichten eines natürlichen Surrealisten", der in der Wochenzeitung Augustin erschienen ist, ausgezeichnet. "Stilistisch hochqualitativ und gleichzeitig sehr amüsant", lautete die Jury-Begründung. Udo Seelhofer holte sich den Preis in der Kategorie "elektronische Medien" für seinen auf Freak Radio ausgestrahlten Radio-Beitrag "Behinderung und Beziehung" Die Jury sah den Beitrag "handwerklich hervorragend mit viel Sensibilität umgesetzt". Dieser leiste "einen wichtigen Beitrag zu einem unverkrampften Zugang zum Thema."

Einen Sonderpreis erhielt das Team rund um Markus Ladstätter für das cross-mediale Projekt" barrierefrei aufgerollt", das seit seinem Bestehen 28 Sendungen zu unterschiedlichsten behindertenrelevanten Themen veröffentlichte. "Mit dem ÖZIV-Medienpreis wollen wir einen Beitrag zur Bewusstseinsbildung zur Darstellung von Menschen mit Behinderungen in den Medien leisten. Die diesjährigen Preisträger haben eindrucksvoll vorgezeigt, wie qualitätsvolle und exzellent umgesetzte Berichterstattung über Menschen mit Behinderungen aussehen kann", so ÖZIV-Präsident Herbert Pichler.

Unterstützt wurde der ÖZIV auch heuer vom ÖJC (Österreichischer Journalisten Club). Unter dem Vorsitz von ÖJC-Präsident Fred Turnheim bewertete die Jury die mehr als 50 eingereichten Beiträge. Diese bestand aus Simon Hadler (ORF – Ö1), Beate Firlinger (freie Journalistin), Herbert Gartner (Kurier), Claus Reitan (www.barrierefreiemedien.at), Johann Kneihs (ORF – Ö1) und ÖZIV-Ehrenpräsident Klaus Voget.

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