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Acast treibt die Standardisierung der Podcast-Messung voran

Stefan Zilch, Regional Managing Director Deutschland: "Der neue Standard vereinheitlicht endlich die Messung von Podcast-Abrufzahlen. Künftig sind diese für alle Beteiligten transparent und vergleichbar."
© Acast

Das Podcast-Unternehmen Acast hat das „Podcast Measurement Compliance“ Gütesiegel des Interactive Advertising Bureau (IAB) erhalten. Das IAB Tech Lab Programm „Podcast Measurement Compliance“, das seit Ende 2018 läuft, bietet Podcastern und Werbetreibenden die Sicherheit, dass Acast von nun an länderübergreifend mit den höchsten derzeit existierenden Messstandards für Podcasts misst.

Damit treibt Acast nur vier Monate nach dem Deutschland-Launch die hiesige Standardisierung der Erfolgsmessung bei Podcasts maßgeblich voran. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Professionalisierung der Branche und notwendige Voraussetzung, um den Anschluss an die weiterentwickelten Podcast-Märkte wie die USA und Großbritannien nicht zu verlieren.

Die Data Engineers von Acast prüften über einen Zeitraum von sechs Monaten, wie genau Acast die Abrufzahlen in den unterschiedlichen Märkten misst, um sicherzustellen, dass die angesetzten Messmetriken so fortschrittlich und streng wie möglich sind.  Acast ist das erste Podcast-Unternehmen der Welt, das einen globalen Standard für Podcast-Abrufzahlen („Poddindex“) ins Leben gerufen hat und arbeitete bereits 2018 mit dem IAB zusammen, um die neuen „Podcast Measurement Technical Guidelines 2.0“ mitzugestalten.

"Transparente und exakte Messstandards sind wichtig"

Ross Adams, CEO von Acast, sagt dazu: „In den vergangenen fünf Jahren haben wir mit Tausenden von Podcasts und ihren Nutzerdaten gearbeitet. Wir haben gesehen, was bei der Podcast-Messung funktioniert und was nicht.  Die Zusammenarbeit mit zahlreichen Premium-Werbetreibenden hat uns gezeigt, wie wichtig transparente und exakte Messstandards sind, um das Vertrauen  in den Podcast-Markt weiter zu stärken und höhere Umsatzzahlen für Publisher und Podcaster zu erzielen. Die Podcasts-Messstandards des IAB sind unserer Meinung nach genau das, was die Industrie braucht. 

Acast ist in der einzigartigen Position, plattformunabhängig und zudem in mehr Ländern tätig zu sein als jedes andere Podcast-Unternehmen. Ich freue mich darauf zu sehen, wie unsere neuen Prozesse dazu beitragen werden, die gesamte Branche voranzubringen, sodass sie künftig einen noch größeren Anteil am Werbemarkt einnehmen wird."

Transparente und vergleichbare Zahlen

Stefan Zilch, Regional Managing Director Deutschland, ergänzt: „Der neue Standard vereinheitlicht endlich die Messung von Podcast-Abrufzahlen. Künftig sind diese für alle Beteiligten transparent und vergleichbar. Damit ist die Zertifizierung durch den IAB weltweit, ganz besonders aber auch für den deutschen Markt ein sehr wichtiger Schritt, mit dem er sich weiter professionalisiert. Damit können wir bei der Vermarktung nun endlich weiter zu anderen europäischen Ländern aufschließen, die im Bereich Podcast vielfach schon deutlich weiter sind als wir hier.“ 

Im Jahr 2014 leistete Acast Pionierarbeit bei der Entwicklung der „Dynamic Ad Insertion“ in Podcasts, die dafür sorgte, dass Werbetreibende Anzeigen und Host-Reads nicht mehr dauerhaft in Podcasts platzieren müssen, sondern auch in älteren Podcasts aktuelle Kampagnen fahren können. Seit Juli 2019 ist Acast in zehn Ländern vertreten, hostet über 7.000 Podcasts und hat Hunderttausende von Hörern in einer eigenen App aufgebaut, was einzigartige Möglichkeiten durch die so anfallenden Daten bietet. Acast-gehostete Inhalte umfassen über 150 Millionen monatliche Abrufe auf der ganzen Welt.

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