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Junge Österreicher setzen auf Bargeld und wünschen sich dennoch Alternativen

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Im Vergleich zu internationalen Altersgenossen zahlen 16-24-jährige in Österreich immer noch traditioneller. Der Wunsch nach Alternativen ist aber dennoch groß.

Sie zahlen mobiler, flexibler – und trotzdem noch immer gerne bar: Die Generation Z in Österreich ist gegenüber In-App-Käufen und Mobile Wallets deutlich reservierter als Altersgenossen in anderen Ländern, so eine internationale Studie von Paysafe. Aber: Im Vergleich zur älteren Bevölkerung im Land liegen die 16-24-jährigen Österreicher bei alternativen Bezahlmethoden vorn. Für die Studie wurden mehr als 6.000 Verbraucher in Österreich, Deutschland, Großbritannien, den USA, Kanada und Bulgarien befragt.

In-App-Käufe und Mobile Wallets etablieren sich bei der Generation Z weltweit – und mit Verzögerung auch in Österreich. So haben weltweit bereits 40% der 16-24-Jährigen Erfahrungen mit In-App-Bezahlungen gesammelt, Österreich liegt mit 39% voll im globalen Trend. Deutlich jedoch ist der Unterschied zu den englischsprachigen Ländern: Spitzenreiter ist Kanada, wo 52% der jüngeren Generation diese Erfahrung haben, gefolgt von Großbritannien (50%) und den USA (48%).

Und nur 25% der 16-24-Jährigen in Österreich verwenden Mobile Wallets – im Vergleich zu 50% in Großbritannien und 40% in den USA. Verglichen mit anderen Altersgruppen hat hierzulande die jüngere Generation jedoch wieder die Nase deutlich vorn: Denn unter Österreichern über 24 Jahren nutzen nur magere 5% regelmäßig Mobile Wallets.

Einkauf am Smartphone

Junge Österreicher haben bekanntlich eine hohe Smartphone-Affinität – diese zeigt sich auch beim mobilen Shopping: Laut der Studie von Paysafe kaufen 46% der heimischen Generation Z öfter über das Smartphone ein als auf anderen Geräten. Unter den österreichischen Millennials (25-39 Jahre) sinkt diese Rate auf 35%, und in der Generation X (40-54 Jahre) shoppen lediglich 21% der Österreicher mobil. Bei Menschen ab 55 fällt dieser Wert dann auf nur mehr 5% ab.

Junge Österreich mögen Bargeld

Der Report ‚Lost in Transaction: Gen Z expectations at the checkout’ zeigt außerdem, dass sich die junge Generation zusätzliche Bezahlmöglichkeiten in Geschäften wünscht.  Die Hälfte (50%) der 16-24-Jährigen kauft hierzulande lieber in Geschäften ein, die kontaktloses Bezahlen anbieten. Gleichzeitig spielt bei den jungen Österreichern Bargeld weiterhin eine wichtige Rolle:  Satte 90% der österreichischen Generation Z bezahlen noch bar, wenn sie in stationären Geschäften einkaufen. In Großbritannien beispielsweise sind es dagegen nur 66%.

Aufgeschlossen ist die Generation Z auch fürs Bezahlen mit Sprachaktivierung: Fast die Hälfte der 16-24-Jährigen in Österreich (48%) würde Sprachtechnologie nutzen, um sich etwa bei einem Abonnement-Dienst wie Netflix anzumelden. Interessant ist abschließend auch die Einstellung der jungen Generation gegenüber Kryptowährungen: Immerhin 30% der heimischen Generation Z denken, dass Kryptowährungen ein effizientes Mittel sein könnten, um Kartenbetrug zu bekämpfen.

 „Die junge Generation ist generell aufgeschlossener gegenüber neuen Technologien, aber darüber hinaus ist sie auch mit einer größeren Bandbreite an Bezahlmethoden vertraut. Neue Zahlungsarten zu akzeptieren und dabei einfach und flexibel zu bleiben, wird deshalb in Zukunft eine wichtige Rolle für Händler spielen“, urteilt Philip McHugh, CEO der Paysafe Gruppe, über die Studienergebnisse.

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