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Franzl Design Award 2019: Österreichs kreative Grafik-Szene

Insgesamt zehn Siegerprojekte wurden in fünf Kategorien ausgezeichnet.
© Jolly Schwarz

Bereits zum dritten Mal wurde der Franzl Design Award für herausragende Grafikleistungen an Grafik- und Jungdesigner verliehen. Eine anschließende Podiumsdiskussion widmete sich der Frage: Wie kreativ ist Österreich?

Fast 300 Einreichungen gab es heuer beim Franzl Design Award, der am Donnerstag zum dritten Mal von druck.at verliehen wurde. Insgesamt zehn Siegerprojekte in fünf Kategorien zeichnete die Jury schließlich mit dem Grafik-Preis und insgesamt 12.000 Euro Preisgeld aus. Mehr als ein Drittel der Einreichungen machten Druckprodukte aus. Zur Jury gehörten unter anderem Raffaele Arturo, CEO von donnerwetterblitz, der Fotograf Andreas Waldschütz, Emily Shirley, CEO von druck.at, Katharina Duteil, Designexpertin bei Schneiders, Kimmo Grabherr, CEO von Essence, sowie Martin Drexler, Professor an der Höheren Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien und Michaela Burger, CD bei Wirz Brand Relations in Zürich.

"Mit dem Franzl Design Award möchten wir den kreativen Leistungen Anerkennung schenken. Er soll die Branche bestärken, immer wieder neue Wege und Lösungen zu finden" sagt Shirley, die auch Mentorin des Projekts ist. Neben dem Preisgeld wurden als Trophäen  ein Kilo schwere, vollständig im 3D-Druckverfahren hergestellten, vergoldeten Statuen übergeben. "Jeder Preis war hinlänglich verdient! Alle Gewinner haben sich mächtig ins Zeug gelegt und mit ihren Ideen für Anerkennung und Überraschung gesorgt", sagt Arturo. 

"Das Visuelle und das Ideelle gingen Hand in Hand. Prominent vertreten war der Nachhaltigkeitsgedanke. Besonderes Vergnügen bei der Sichtung bereitete die Experimentierfreude bei den verwendeten Materialien und die Typografie, wenn sie selbst zum Bild wurde. Manche Projekte forderten zur Auseinandersetzung oder eröffneten neue Gedankenwelten. Insgesamt vermittelten die facettenreichen Projekte viel frischen Wind in der Kreativszene", so die zusammenfassende Beurteilung der Jury. 

Am Podium nahmen schließlich neben Shirley und Arturo noch Maria Lechner, Multimedia Artistin und Grafikdesignerin mit Schwerpunkt Visual Identity und Editorial Design, sowie Beatrix Kerbler und Norbert Rabenseifner, Bereichsleitung Agentur bei Marian & Co Gmbh, der Inhouse Agentur der Rewe Group, und Lektor an der WU Executive Academy in Wien Platz und diskutierten zum Thema: "Was heißt Kreativität und wie kreativ ist Österreich?"

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