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Q2: Öffentliche Stellen warben um rund 50 Millionen Euro

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Die Spendings lagen damit etwas über dem Betrag des Vergleichszeitraums 2018. Über zwölf Millionen Euro gingen an die Boulevardzeitungen, rund 2,5 Millionen an Facebook und Google.

Mit über 8,5 Millionen Euro war die Stadt Wien inklusive ihrer Beteiligungen wieder der größte Einzel-Werber, wie aus den Medientransparenzdaten hervorgeht. Die verbundenen Unternehmen herausgerechnet, betrugen die Ausgaben der Bundeshauptstadt über fünf Millionen Euro. Die Bundesregierung warb insgesamt um sieben Millionen Euro - zwei davon kamen vom Finanzministerium. Die Wirtschaftskammern wendeten rund 3,7 Millionen Euro auf, die Arbeiterkammern knapp eine Million.

Mehr als zwölf Millionen des Quartals-Gesamtbetrags gingen an die reichweitenstärksten Boulevard-Blätter und ihre Web-Auftritte - die "Kronen Zeitung" (KroneHit mitgerechnet, rund sechs Millionen Euro), "Heute" (inklusive Netdoktor, etwa 3,5 Millionen) und "oe24" (mit oe24.tv, fast drei Millionen Euro).

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