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Drei mit konstantem Umsatz und mehr Kunden im ersten Halbjahr 2019

Drei investiert in 5G.
© Hutchison 3

Der Gesamtumsatz des Telekommunikationsanbieters lag nach sechs Monaten bei 425 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank dagegen um 7 Prozent auf 180 Millionen Euro, ebenso das Betriebsergebnis (EBIT) auf 113 Millionen Euro.

Den Ergebnisrückgang führt Drei auf den "Wegfall positiver Einmaleffekte" zurück.  Die Zahl der Kunden erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 1,3 Prozent auf 3,9 Millionen Euro. Der Zuwachs bei der Kundenzahl - wobei Anbieter, die das Drei-Netz benutzen und SIM-Karten in Maschinen nicht mitgerechnet wurden - sei auf die Angebote für Internet zuhause, eine erfolgreiche Weihnachtsaktion und einen Anstieg im Geschäftskundensegment zurück zu führen.

Im Vorfeld des breiten Roll-Outs der nächsten Mobilfunkgeneration 5G hat Drei die Netz-Investitionen um mehr als 180 Prozent auf 120 Millionen Euro erhöht und dadurch nahezu verdreifacht. Grund dafür ist laut Aussendung der Start zur Aufrüstung der Netze auf die nächste Mobilfunkgeneration 5G. Bei der ersten 5G-Auktion im März dieses Jahres hat Drei zehn landesweite Frequenzblöcke über 100 MHz zu einem Preis von 51,9 Millionen Euro erworben.

Jan Trionow, CEO von Drei: "Mit der erfolgreichen Ersteigerung der schon in diesem Jahr verfügbaren 5G-Frequenzen und dem Start des ersten echten, zusammenhängenden 5G-Netzes in Linz haben wir das Rennen um die 5G-Führerschaft in Österreich im ersten Halbjahr offiziell eröffnet. In der zweiten Jahreshälfte werden wir noch intensiver in den 5G Roll Out investieren und zugleich unsere regionalen Glasfaser-Kooperationen weiter vertiefen. Damit werden wir unsere starke Position als einer der drei Komplettanbieter für Telekommunikation bei Privat-Haushalten und Business-Kunden weiter ausbauen."

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