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Die Digital- und Medienszene feierte beim Summer-Get-together des iab

© iab/Christoph Breneis

Digital-Medien sind das Rückgrat der aktuellen Berichterstattung und punkten durch Aktualität und mobile Verfügbarkeit.

Auf ein spannendes erstes Halbjahr wurde am Donnerstagabend beim traditionellen Summer-Get-together der mit über 190 Mitgliedern größten Interessenvertretung der Digitalwirtschaft im Kleinod Stadtgarten angestoßen. Nicht nur die innenpolitischen Turbulenzen zeigten in den letzten Monaten, wie wichtig unabhängige und freie Digital-Medien als primäre und verlässliche Informationsquelle für die Österreicherinnen und Österreicher sind. Auch die seit einem Jahr in Kraft befindliche EU-Datenschutzgrundverordnung und die drohende ePrivacy-Verordnung hielten die Branche auf Trab. "Auf ein Sommerloch kann sich die heimische Digitalwirtschaft in Anbetracht der Neuwahlen nicht freuen: Das innen- und außenpolitische Geschehen sorgt für konstante Reichweitenhochs der österreichischen Publisher-Seiten und fordert den top-aktuellen Qualitätsjournalismus täglich aufs Neue", hieß es von Seiten des iab.

Beim Summer-Get-together gab es aber auch genug Gründe für ein zufriedenes Lächeln: Das iab konnte die Zusammenarbeit mit den deutschsprachigen Schwesterverbänden iab switzerland und Bundesverband Digitale Wirtschaft deutlich intensivieren und arbeitet aktuell an einheitlichen Aus- und Weiterbildungsstandards. Positiv fällt auch der Ausblick in die Zukunft aus: Laut aktuellem Zenith-Advertising-Expenditure-Forecast wird Digital-Werbung im Jahr 2021 bereits 52 der globalen Werbeausgaben ausmachen. 2019 wird dieser Wert mit 47 Prozent angegeben. Heuer werden die weltweiten Digital-Werbeausgaben um zwölf Prozent wachsen.

„In den letzten Monaten konnten die österreichischen Digital-Medien ihre wichtige Rolle als vertrauenswürdige und verlässliche Informationsquelle unter Beweis stellen. Digital-Medien sind das Rückgrat der aktuellen Berichterstattung und punkten durch Aktualität und mobile Verfügbarkeit. Jetzt geht es darum, die exzellenten Reichweiten in Umsätze zu verwandeln, um den Digital-Journalismus und die Medienvielfalt zu finanzieren. Österreichische Digital-Medien bieten die Qualität und Umfeldsicherheit, die der Markt braucht“, betont iab-austria-Präsident André Eckert (oe24.TV).

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